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Über einen neuerlich erhobenen tragischen Ton in der Geschichte des Internets
(S. 139 – 142)

Erhard Schüttpelz

Über einen neuerlich erhobenen tragischen Ton in der Geschichte des Internets

PDF, 4 Seiten

DOI 10.4472/9783037346273.0014

Besprochene Bücher:

Florian Sprenger: Politik der Mikroentscheidungen. Edward Snowden, Netzneutralität und die Architekturen des Internets, mit einem Vorwort von Christopher M. Kelty, Lüneburg (meson press) 2015 (open access)
Andrew L. Russell: Open Standards and the Digital Age. History, Ideology, and Networks, Cambridge (Univ. Press) 2014
Bernhard Taureck: Überwachungsdemokratie. Die NSA als Religion, Paderborn (Fink) 2014

  • Medienwissenschaft
  • Freiheit
  • Big Data
  • Digitale Medien
  • Kontrollgesellschaft
  • Netzwerke
  • Kontrolle
  • Daten

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Erhard Schüttpelz

ist Professor für Medientheorie an der Universität Siegen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Literatur- und Mediengeschichte der globalisierten Moderne, Wissenschaftsgeschichte der Medientheorie und der Ethnologie. Seine Arbeiten kreisen um eine Auslegung der Moderne, die sich ihrem Komplement, dem Konzept des »Primitiven«, zuwendet.

Weitere Texte von Erhard Schüttpelz bei DIAPHANES

Gesellschaft für Medienwissenschaft (Hg.)

Zeitschrift für Medienwissenschaft 13
Überwachung und Kontrolle

Broschur, 160 Seiten

ISBN 978-3-03734-580-1
ISSN 1869-1722

€ 24,90, CHF 37,50

PDF, 160 Seiten

ISBN 978-3-03734-627-3

Spätestens seit den Enthüllungen von Edward Snowden ist deutlich geworden, in welchem Ausmaß Netzwerk- und Speichermedien Instrumente von Überwachung und Kontrolle sind. Aber nicht nur Geheimdienste generieren Daten aus der Nutzung von Medientechnologien; auch im ›Internet der Dinge‹, in den Phantasien von Big Data oder innerhalb der Quantified Self-Bewegung werden mediale Vorgänge, Ereignisse und Kommunikationen automatisierten Vermessungen unterzogen, die Kontrolle zum Ziel haben. Längst sind Debatten darüber angestoßen, wie diese Inanspruchnahme konventionelle Vorstellungen des Privaten, bürgerliche Freiheitsrechte und die Grundlagen liberal-demokratischer Gesellschaftsordnungen unterhöhlen und zerstören. Wenn dabei die sozialen Bedeutungen und politischen Effekte von Medientechniken thematisiert werden, ihre Subjektivierungsweisen und ihre Emergenz, geschieht dies häufig unter weitgehender Ausblendung medienwissenschaftlicher Positionen.

 

Schwerpunktredaktion: Dietmar Kammerer und Thomas Waitz.

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