05.03.2015
bis
18.10.2015

Ausstellung: El Hadji Sy. Painting, Performance, Politics

Ort: Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt

Mitte der 1970er-Jahre begann das Weltkulturen Museum in Frankfurt mit einem wegweisenden Schritt Gegenwartskunst aus Afrika zu sammeln. Heute befinden sich über 3000 Malereien, Drucke und Skulpturen in seiner Sammlung. 1985 beauftragte das Museum den Künstler und Kurator El Hadji Sy (geboren 1954 in Dakar), eine neue Werkgruppe zeitgenössischer senegalesischer Kunst aufzubauen und initiierte hiermit eine langfristige Beziehung zwischen Frankfurt und Dakar. Dreißig Jahre später, als Teil der programmatischen Auseinandersetzung mit seinen Sammlungen, ist das Weltkulturen Museum stolz, eine Retrospektive zu El Hadji Sys Karriere als Maler und kultureller Aktivist zu präsentieren, dessen wegweisende Verbindung mit dem Museum dem sogenannten global turn im Jahr 1989 vorausging. Die Ausstellung, die von Philippe Pirotte, Rektor der Städelschule und Direktor des Portikus, ko-kuratiert wird, verbindet El Hadji Sys Installationen und Malereien – manchmal mit seinen nackten Füßen oder auf ungewöhnlichen Materialien wie industriellen Reissäcken oder synthetischer Drachenseide erstellt – mit einer Auswahl ethnografischer Objekte und Kunstwerken von Kollegen aus dem Senegal. Neben zeitgenössischen Werken aus der Sammlung des Weltkulturen Museums werden Leihgaben aus internationalen Privatsammlungen gezeigt. Als Gründer des berüchtigten Laboratoire AGIT’ART sowie als Kurator zahlreicher von Künstlern geleiteten Workshops und Ateliers in Dakar, repräsentiert El Hadji Sys interdisziplinäre Praxis eine bahnbrechende Position innerhalb des Kontexts von Afrika nach der Unabhängigkeit.

29.04.2015
19:00

Jean-Luc Nancy im Gespräch mit Peter Engelmann

Ort: Akademie der bildenden Künste, Atelierhaus, Prospekthof, Lehargasse 6, 1060 Wien

Peter Engelmann (Passagen Verlag) und der Philosoph Jean-Luc Nancy diskutieren die Bedingungen der Möglichkeit einer radikalen Demokratie. Mehr zur Veranstaltung finden Sie hier.

30.04.2015
18:15

Johannes Binotto über »Oberfläche als Abgrund: Postmoderne und die amerikanische Kultur der Achtziger«

Ort: Universität Zürich Zentrum, Hörsaal F 180, Karl Schmid-Strasse 4, 8006 Zürich

Ein Vortrag von Johannes Binotto im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung »Postmoderne. Zur Genealogie und globalen Aktualität eines umstrittenen Konzepts« an der Universität Zürich.

04.05.2015
bis
06.07.2015

Ringvorlesung »Forensische Ästhetik«

Ort: KW Institute for Contemporary Art, Studiolo, Vorderhaus, 1. OG, Auguststraße 69, 10117 Berlin

Ringvorlesung des Graduiertenkollegs »Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybrides Bildwissen«   Immer Montags 18.00–20.00   Programm: 4. 5. Matteo Pasquinelli (Critical Philosophy, Berlin): The Eye of the Algorithm: The Definition of the Enemy in Forensic Computation 11. 5. Marco Siegert (Bundespolizei): Mythen der (digitalen) Forensik. Der »CSI-Effekt« im Spiegel der Wirklichkeit 1. 6. James Frieze (Theatre & Drama, John Moores University, Liverpool): Is Paradise a Crime Scene? Participatory Performance and the Forensic Turn 15. 6. Sybille Krämer (Philosophie, Freie Universität, Berlin): Sichtbar machen – sagbar machen. Über den Unterschied zwischen Spuren und Zeugen 29. 6. Ralph Rugoff (Hayward Gallery, London): Scene of the Crime 6. 7. Andree Korpys/ Markus Löffler (Künstler, Berlin/Bremen): Ein paar Halbstiefel, die unter dem Regal im Abstellraum auf Glasbausteinen stehen

04.05.2015
19:00

Cristina Nord über »True Blood«

Ort: tazcafé, Rudi-Dutschke-Str. 23 , 10969 Berlin

Cristina Nord, Autorin des demnächst erscheinenden booklet-Bandes »True Blood«, im Gespräch mit D. Knipphals über die Kultserie zwischen Trash und US-amerikanischer Bürgerechtsbewegung.  

»Die Serie ›True Blood‹ verhält sich zum Politischen ähnlich konsumistisch-kannibalistisch wie die Vampire ihren Opfern gegenüber. Sie saugt es aus und wirft es weg und hat kein schlechtes Gewissen dabei.« Cristina Nord

05.05.2015
18:00

Buchvernissage: Künstlerische Forschung. Ein Handbuch

Ort: Zürcher Hochschule der Künste / Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 96, 8005 Zürich

Über 60 internationale Autor_innen aus den Bereichen Bildende Kunst, Design, Musik, Tanz, Theater sowie verschiedener theoretischer Disziplinen haben bei dieser Diskurstopographie der Künstlerischen Forschung mitgewirkt. Das Projekt geht von der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) aus und entstand als Kooperation des Institute for Computer Music and Sound Technology (ICST), des Institute for Contemporary Art Research (IFCAR), des Institute for the Perfoming Arts and Film (IPF) sowie des Institut für Theorie (ith) und wurde unterstützt durch den ZHdK-Forschungsschwerpunkt »Transdisziplinarität«.

05.05.2015
20:00

Jean-Luc Nancy im Gespräch mit Peter Engelmann

Ort: HAU 1, Hebbel am Ufer, Stresemannstr. 29, 10963 Berlin

Peter Engelmann spricht mit Jean-Luc Nancy über die Bedingungen der Möglichkeit einer radikalen Demokratie. Im Mittelpunkt steht die Kategorie der Gemeinschaft.   Mehr zur Veranstaltung erfahren Sie hier.   Eintritt: 5,50 bis 8,80 €

06.05.2015
19:00

»Orte des Unermesslichen« – Buchvorstellung und Diskussion mit Jean-Luc Nancy

Ort: Institut français Berlin, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin

Aus Anlass der Buchveröffentlichung »Orte des Unermesslichen – Theater nach der Geschichtsteleologie«, herausgegeben von Marita Tatari, wird mit Jean-Luc Nancy über die Gegenwart unserer Zivilisation als eine Mutation unseres Bezugs zu den Zwecken diskutiert: in Hinsicht auf die Medientheorie, die Praxis darstellender Künste und ihre ästhetische Reflexion. Mit: Laurent Chétouane, Theaterregisseur und Choreograph, Erich Hörl, Professor für Medienkultur an der Leuphana Universität Lüneburg, Jean-Luc Nancy, Philosoph, Marita Tatari, Philosophin, Forscherin am Institut für Theaterwissenschaft der Ruhr Universität.

18.05.2015
19:00

»Sexistenz« – Vortrag von Jean-Luc Nancy

Ort: HFBK Hamburg – Aula, Lerchenfeld 2, 22081 Hamburg

Jean-Luc Nancy hält seinen Vortrag »Sexistenz« auf Einladung des Graduiertenkollegs Ästhetiken des Virtuellen, In Kooperation mit dem Institut français de Hambourg und der Französischen Botschaft in Berlin. Näheres finden Sie hier.

21.05.2015
20:00

Über Wirtschaft schreiben. Joseph Vogl in Lesung und Gespräch

Ort: Literarisches Colloquium Berlin, Am Sandwerder 5, 14109 Berlin

Moderation: René Aguigah und Jens Bisky. In Zusammenarbeit mit Deutschlandradio Kultur; Sendetermin: 31. Mai 2015, 00.05 Uhr Eintritt 8 € / 5 €

26.05.2015
19:00

Phantasma und Politik #11: Die Verantwortung der Kunst

Ort: HAU 1, Hebbel am Ufer, Stresemannstr. 29, 10963 Berlin

U. a. mit Tom Holert, Beatrice von Bismarck u.a. Moderiert von Helmut Draxler. Wer von der Verantwortung der Kunst spricht, muss problematische Vorannahmen in Kauf nehmen. Die letzte Folge des diskursiven Projekts Phantasma und Politik.  

»In der Sache der Finanz hat sich – neben und abseits staatlicher Autorität – ein Souveränitätsreservat eigener Ordnung etabliert.« Joseph Vogl

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