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»Statusgruppen sind anachronistisch«
(S. 149 – 153)

Schwerpunkt: Technik/Intimität

Andrea Seier, Guido Kirsten, Maja Figge

»Statusgruppen sind anachronistisch«

PDF, 5 Seiten

DOI 10.4472/9783037349748.0012

  • Medienwissenschaft
  • Digitale Medien
  • Technikphilosophie
  • Medientheorie

Meine Sprache
Deutsch

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Maja Figge

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte und Theorie der Gestaltung der Universität der Künste Berlin. Arbeitsschwerpunkte: Gender, Race und Medien, Film und Geschichte, Postkoloniale Theorie, Politische Gefühle.

Weitere Texte von Maja Figge bei DIAPHANES

Guido Kirsten

ist Filmwissenschaftler und Post-Doc Researcher am Department of Media Studies an der Universität von Stockholm. Er ist Redakteur der Zeitschrift montage AV.

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Andrea Seier

ist Privatdozentin am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien. 2013 Habilitation mit der Arbeit Mikropolitik der Medien. Forschungsschwerpunkte: Gouvernementalität und Medien, Mikropolitik, Gender & Medien.
 

Weitere Texte von Andrea Seier bei DIAPHANES

Gesellschaft für Medienwissenschaft (Hg.)

Zeitschrift für Medienwissenschaft 15
Technik/Intimität

Broschur, 184 Seiten

ISBN 978-3-03734-925-0
ISSN 1869-1722

€ 24,90, CHF 37,50

PDF, 184 Seiten

ISBN 978-3-03734-974-8

€ 24,90, CHF 37,50

Digitale Medien sind mehr als nur Vermittler gegenwärtiger Bedürfnislagen: Das Faszinosum des Tragbaren, des Nahtlosen oder des Intuitiven im Umgang mit Medien geht einher mit neuen körperlichen, kognitiven, ethischen, informations- und designtechnischen Facetten von Subjektivität. Solche Vorstellungen einer Nähe des Technischen erschöpfen sich nicht in den Rhetoriken von Marketingstrategien. Sie reichen bis in die Vorstellungen von dem, was ein autonomes Selbst sein soll. Technik erscheint in den Ausgestaltungen eines Autonomen und Persönlichen als so unmittelbar, dass sie an Semantiken der Intimität anschlussfähig ist. Bei dieser Umcodierung werden die Grenzen zwischen einem Technischen als Anderem und einem vermeintlich Intimen als körperlich, sozial und kognitiv Vertrauten verschoben. Das Heft nimmt Orte und Verfahren solcher Translationen in den Fokus. Sie treten mit der Miniaturisierung der Endgeräte und den damit einhergehenden Sozialdynamiken ebenso in Erscheinung wie mit der Implementierung algorithmischer Systeme in den Alltag. Intimität erweist sich hierbei nicht mehr allein als vertraute Umgangsform intersubjektiver Kommunikation, die ihren Hort im Privaten hat. Sie wird selbst zu einem strategischen Modus akzeptanzfördernder Operationalität.

Schwerpunkt-Redaktion: Michael Andreas, Dawid Kasprowicz, Stefan Rieger

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