Literatur

Das literarische Programm von diaphanes, das im Herbst 2008 mit drei Übersetzungen aus dem Englischen und Französischen startete, soll nach und nach zu einer weiteren tragenden Säule des Verlages werden: eigenständig, eigensinnig, klar profiliert, aber nicht einsinnig einem Stil oder einer Ideologie verpflichtet. Die Auswahl ist entschieden subjektiv: Verlegt wird, was überzeugt und jenseits des Mainstream einen dauerhaften Platz in der Literatur beansprucht. weiter

diaphanes Broschur

diaphanes Broschur versammelt zeitgenössische internationale Prosa, literarische (Wieder-)Entdeckungen und Fundstücke aus allen Zeiten und Herkunftsländern. Literarische und essayistische Texte begegnen sich: eigenständig, eigensinnig und profiliert. Notwendige Texte für unsere Zeit  – im handlichen Broschur-Format und dauerhaft verfügbar. weiter

minima oeconomica

Eine Reihe zur Analyse und Kritik moderner Ökonomie, die die gegenwärtigen Entwicklungen kritisch beobachtet und kommentiert. weiter

TransPositionen

Die Reihe TransPositionen verfolgt den internationalen Transfer theoretischer Positionen mit sozialer und politischer Relevanz: In den TransPositionen erscheinen zeitgenössische Werke bedeutender Philosophen und Denker, die sich ausdrücklich im Spannungsfeld zwischen philosophischer Debatte und gegenwärtigen politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen situieren. weiter

Louis Marin
Werkausgabe

Der französische Philosoph, Literatur- und Kunstwissenschaftler Louis Marin (1931–1992) hat den theoretischen Diskurs in Frankreich in den letzten Jahrzehnten entscheidend geprägt. Die Werkausgabe macht sein umfangreiches Werk in seiner ganzen Bandbreite nun auch auf Deutsch zugänglich. Die reich kommentierten und bebilderten Einzelbände enthalten neben einem Sach- und Kontextindex eine extensive Bibliographie. weiter

Unbedingte Universitäten

An den Universitäten passiert etwas: Nicht nur in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und Kalifornien wird protestiert, gestreikt, besetzt. Positionspapiere werden verfasst, studentische Plena gegründet und freie ­Seminare ausgerufen. In Frage steht, was Universität ist, sein kann und soll. Diese Fraglichkeit gilt es zu verteidigen gegen einen Angriff auf die Hochschule, der unter vielen Namen vollzogen wird: Bologna-Prozess, Reformierung, Homogenisierung, Ökonomisierung.
»Unbedingte Universitäten« versammelt Texte und aktuelle Positionen zur Idee der Universität. Gemein ist allen, Rüstzeug, Anregung und A­nstoß zu sein für die zwingende Notwendigkeit der (Selbst-)Positionierung und Mitbestimmung, wenn vielleicht dringlicher als je zu fragen ist, welche Universität aus dieser Krise hervorgeht und hervorgehen soll. Herausgeber ist ein Kollektiv Münchner Studentinnen und Studenten, entstanden aus der Münchner Protestbewegung.
»Das Prinzip unbedingten Widerstands ist ein Recht, das die Universität selbst zugleich reflektieren, erfinden und setzten müsste.«
Jacques Derrida, Die unbedingte Universität weiter

Inventionen

Poststrukturalistische Theoriebildung wird heute in unterschiedlichsten Zusammenhängen vereinnahmt, dekontextualisiert, entpolitisiert – im Kontext einer vielseitigen diskursiven »Aufstandsbekämpfung«, in der die Ausschweifungen einer gefährlichen »Theorie-Klasse« weitgehend unschädlich gemacht werden. Die Reihe Inventionen will dazu beitragen, diese »gefährliche Theorie-Klasse« neu zusammenzusetzen, indem sie einer Suchbewegung der Neuerfindung politischer und ästhetischer Theorie Raum gibt. Die konkrete Vorstellung aktueller Positionen des »Poststrukturalismus« findet in diesem Rahmen ebenso statt wie der Versuch einer erneuten Verkettung seiner diskursiven wie aktivistischen Ströme.
Vielleicht wird auf diesem Weg sogar das Label »Poststrukturalismus«, nie viel mehr als ein Hilfskonstrukt, um sehr unterschiedliche theoretische Strömungen zusammenzufassen, nach Jahren zunehmender Aushöhlung und Entleerung gänzlich obsolet und durch ein neues Begriffsgefüge ersetzt. Die Buchreihe Inventionen soll wie die ihr zugrunde liegende Zürcher Vortragsreihe Anstöße dafür entwickeln, diese Erfindung eines neuen Begriffsgefüges und seine Assoziation mit sozialen Praxen möglich werden zu lassen. weiter

hors série

›hors série‹, außer der Reihe präsentieren wir Ihnen unsere Solitäre – Bücher, die thematisch und gestalterisch einen individuellen Platz im Verlagsprogramm beanspruchen: vom schmalen, an ein breites Publikum gerichteten Essay über die Monographie am Schnittpunkt von Wissenschaft und Gesellschaft und den groß angelegten Sammelband zum aktuellen Diskurs bis hin zur reich bebilderten Festschrift. weiter

quadro

Die Reihe quadro ist vornehmlich kunst- und bildtheoretischen Fragen gewidmet. Klassische kunstgeschichtliche Betrachtungen und grundlegende kunstphilosophische Untersuchungen treten hier in ein produktives Wechselverhältnis mit literarisch-poetischen und zeitgenössischen ästhetischen Reflexionen. Die Bände richten sich sowohl editorisch als auch ästhetisch an den anspruchsvollen Leser und bieten zumeist zahlreiche Abbildungen. weiter

Bilder-Diskurs

Die Reihe untersucht, wie Bedeutungen und ›Wirklichkeiten‹ von Bildern, Kunstobjekten und Architektur durch das Zusammenwirken von visuellen, sprachlichen und performativen Aspekten generiert werden. Im Zentrum des Interesses stehen dabei historische Konstellationen, in denen Spannungen und Ambivalenzen zwischen den einzelnen Aspekten deutlich werden oder gar einer der drei Aspekte die anderen dominiert und die Wahrnehmung lenkt. weiter

Handapparat

Die Reihe präsentiert Untersuchungen, deren kunst- und bildhistorische Analysen bis heute aktuell sind, deren Gedanken über die Grenzen des Objektes hinaus führen, die sich des Gegenwartsbezugs in der historischen Betrachtung stets bewusst waren. Eine methodisch orientierte Kommentierung stellt diese Texte der aktuellen Diskussion neu zur Verfügung. Der Grundgedanke ist, Bildwerke nicht als passive Abbilder von Ereignissen und Ideen zu begreifen, sondern die Bedeutung ihrer eigenständigen Anteile zu beschreiben. In dieser Perspektive treffen sich Überlegungen, die von der Stilgeschichte über die Ikonologie bis zur Bildakttheorie reichen. weiter

sequenzia

Die von Claus Pias und Joseph Vogl herausgegebene Reihe sequenzia stellt aus wissenschaftstheoretischen, medien- und kulturgeschichtlichen Perspektiven die entscheidenden Schauplätze der abendländischen Geschichte des Wissens vor. Sie analysiert Szenen, Gegenstände und Verfahren, die exemplarische Einblicke in die Entstehung und Funktionsweise unserer Wissenssysteme erlauben. weiter

Nach Feierabend

Das Zürcher Jahrbuch für Wissensgeschichte wird herausgegeben von David Gugerli, Michael Hagner, Caspar Hirschi, Andreas Kilcher, Patricia Purtschert, Philipp Sarasin und Jakob Tanner und erscheint jährlich im Herbst; es thematisiert unter historischen wie philosophischen Gesichtspunkten verschiedenste Formen von Wissen, wie sie in Gesellschaft und Kultur zirkulieren und in einem dynamischen Austauschprozess mit den Erkenntnisbedingungen der Wissenschaften stehen.
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episteme

Die Reihe »episteme« widmet sich historischen und philosophischen Untersuchungen der Wissenschaftsgeschichte, Wissenschaftstheorie und historischen Epistemologie. Sie versammelt Studien unterschiedlicher Ausrichtung, ausgehend von der Grundannahme, dass Wissen stets in (biologischen, medizinischen, sozialen, historischen, materiellen) Kontexten situiert ist.
Basierend auf den Entwicklungen und Ergebnissen einzelner Disziplinen wendet sie sich folgenden Fragestellungen zu: Welches Verständnis von Wissen, speziell wissenschaftlichem Wissen, haben wir? Welches sind die historischen, experimentellen und technologischen Vorbedingungen eines wissenschaftlichen Diskurses und wissenschaftlicher Begriffsbildung? Wie verläuft die Genese und Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse? Wie gestaltet sich das jeweilige Wechsel- und Spannungsverhältnis zwischen Wissenschaft und Gesellschaft? weiter

Wissen im Entwurf

Die auf vier Bände angelegte, von Christoph Hoffmann und Barbara Wittmann herausgegebene Reihe »Wissen im Entwurf« leistet mit präzisen Materialstudien zur Funktion von Schrift und Zeichnung in den Wissenschaften und Künsten der Moderne einen Beitrag zur Reflexion schrift- und bildwissenschaftlicher Fragestellungen in Philosophie, Literaturwissenschaft, Kunst- und Wissenschaftsgeschichte. weiter

Daidalia

Studien und Materialien zur Geschichte und Theorie der Kulturtechniken Seit der Antike schließt das europäische Verständnis von Kultur die Vorstellung ein, dass Kultur technisch konstruiert sei. Kulturtechniken stehen am Anfang jeder Kultur, sie umfassen Fertigkeiten und Kenntnisse, konkrete Praktiken und symbolische Operationen, deren Wissen sich aus Praxis formen generiert und an den Begriff der Handlung gebunden bleibt. Bis in die Gegenwart bieten technische, ästhetische und symbolische Praktiken als Kulturtechniken die Möglichkeit einer gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe; daher lassen sich die Vorstellungen von Kultur sowie deren Inhalte und Begriffe auf Kulturtechniken beziehen und in Frage stellen.
In der Buchreihe werden kulturelle Konstruktionen mittels Kulturtechniken vorgestellt, die Kulturen des Lesens, Schreibens und Rechnens hervorbringen; sie interagieren mit Techniken des Punktes, der Perspektive, des Geldes, des Körpers oder der Zeiterfassung.
Herausgegeben von Bernhard Siegert in Zusammenarbeit mit Daniel Gethmann weiter

Kaleidoskopien

Die von Hans-Christian von Herrmann und Christoph Hoffmann herausgegebene Reihe Kaleidoskopien versammelt Studien zur Wissenskultur der Moderne. In Monographien und kommentierten Materialbänden werden die dem Wissen und den Künsten gemeinsamen Dimensionen technischer, symbolischer und ästhetischer Operationen analysiert. weiter

booklet

Fernsehserien sind vom herkömmlichen »Fernsehen« medienlogisch wie ästhetisch inzwischen weit entfernt. Sie sind dabei, dem Kino den Rang abzulaufen: als Konversationsgegenstand, Gegenwartsdeuter, Taktgeber in Sachen Popkultur. Die Reihe »booklet« liefert nach, was in den DVD-Boxen fehlt: Lektüren zur Serie. weiter

Zeitschrift für Medienwissenschaft

Die Zeitschrift für Medienwissenschaft widmet sich den vielfältigen Ausrichtungen der Medienwissenschaft. Sie bildet mit Themenschwerpunkten die aktuelle medienwissenschaftliche Forschungstätigkeit ab und bietet ein Forum für methodische und inhaltliche Diskussionen. http://zfmedienwissenschaft.de

Die Redaktion besteht aus Ulrike Bergermann, Oliver Fahle, Petra Löffler, Kathrin Peters, Claus Pias und Thomas Waitz. weiter

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Termine

22.05.2013, 18:15

»Wissensökonomie und Kritik der Risikorhetorik«: Vortrag von Jakob Tanner

Ort: ETH Zürich, Clausiusstr. 59, 8092 Zürich

23.05.2013, 19:00

Sarah Khan liest aus »Dr. House«

Ort: Museum für Gegenwartskunst, Unteres Schloss 1, 57072 Siegen

Pressestimmen

Eine kurze Geschichte der Cahiers du cinéma

»Witzig, gescheit und auseinandersetzungsfreudig, spannend wie ein intellektueller Krimi.« Dominik Graf, Bayern 2

Mittel ohne Zweck

»Mittel ohne Zweck ist eine zum Verständnis des Autors äußerst hilfreiche Aufsatz-Sammlung, in der Agamben die Hauptmovie seiner Arbeit zusammenfasst.« Paul Zelik, der Freitag

Nach der Endlichkeit

»Der spekulative Realismus eröffnet in der Philosophie den Blick auf die Individualisierung der Dinge.« Cord Riechelmann, FAS

Unendlich fordernd

»Critchleys Buch stört die Nabelschau empfindlich.« Slavoj Zizek

Zwischen den Flüssen

»Erstklass-Tickets für Zeit- und Kopfreisen in die Mitte des letzten Jahrhunderts und in eine Stadt, die von Wandel und Vielfalt geprägt ist.« Thomas Hermann, NZZ

»Leben Sie wohl für immer«

»Es ist die Vielfalt der Stimmen, die die Briefsammlung kulturhistorisch so interessant macht. Streckenweise liest sich die berühmte Affäre wie ein Briefroman.« Rolf Strube, Tagesspiegel

Der andere Raum

»Dieses Buch ist hilfreich. Es schärft den Blick.« Dirk Pilz, Nachtkritik

Rätselbilder des Geschlechts

»Peters zeigt, welche Rolle die Medien, und insbesondere die Fotografie, in der Konstitution des Diskurses vom modernen Geschlecht spielten.« Fotogeschichte

Ursprünge

»Spannend in seiner Einzigartigkeit wie auch in dem, was für jene ins historische Gedächtnisloch Deutschlands hineingeborene Nachkriegsgeneration gerade typisch war.« Joseph Hanimann, FAZ

Lourdes

»In seiner ganzen schlichten Demut ein hervorragendes Buch. Ein heftiger, unwiderstehlicher Sog geht von dieser unverbrauchten Prosa aus.« Schweizer Buchhandel

Wagner-Jahr 2013

Zum Auftakt des Wagner-Jahrs erklärt Alain Badiou in der ZEIT, was ihn an Wagner so interessiert: Er war der Prophet des 20. Jahrhunderts. »Wagner präsentiert keine Lösung der Widersprüche. In seinem Werk sind Unsicherheit und Scheitern außerordentlich präsent.«

In seinem Buch »Fünf Lektionen zum ›Fall‹ Wagner« geht Badiou diesen Gedanken nach und beschäftigt sich eingehend mit Wagners Werk und seiner »unmöglichen Größe«.

Neue E-Books ab sofort bereit zum Download

Die gerade erschienenen »booklets« sowie neue Titel aus unserer Reihe »broschur« sind ab sofort als E-Books im ePub-Format direkt bei uns auf der Website erhältlich.

 

Hier geht es direkt zur Auswahl.

Books3

Neben unseren Berliner Räumen in der Dresdener Straße 118 entsteht im Rahmen des Relaunch der Kunst-Werke Berlin ein neuer Projektraum, der zugleich Buchhandlung, Präsentationsraum und Veranstaltungsort sein wird. Dort wird in Verbindung mit den Ausstellungen und Veranstaltungen der KW ein Experimentierfeld an der Schnittstelle zwischen Buch und Kunst geschaffen. Sie finden dort neben dem gesamten Programm von diaphanes die Publikationen der KW sowie weitere ausgewählte Bücher. Geöffnet ab 23. Mai, Mittwoch bis Sonntag. Seien Sie herzlich willkommen!

Ab sofort online: der Blog von Thomas Wörtche zur neuen Reihe Penser Pulp!

Unüblich, überraschend, unterhaltsam präsentiert sich die Reihe und geht mit ihren ersten beiden Titeln von Jerome Charyn und Gary Dexter an den Start. Der Blog zur Reihe bietet Hintergründe und Theorie, Abwegiges und Informatives zu Autoren sowie Büchern – auf www.penserpulp.net.

diaphanes auf der »I never read«!

Vom 14. bis zum 16. Juni 2013 werden wir auf der unabhängigen Kunstbuchmesse »I never read« in Basel präsent sein. Wir freuen uns, Sie dort zu treffen!

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