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Diskurs

Ute Holl

Dream, Clouds, Off, Exile

In 1844, in the Rue Vanneau no. 22 in the 7th arrondissement of Paris, a journal was founded of which only a single edition was published, a double edition nonetheless, of 237 pages: the Franco-German Yearbooks, edited by Arnold Ruge and Karl Marx. It includes the letter from Marx to Ruge with the famous formulation: “It will then become plain that the world has long since dreamed of something of which it needs only to become conscious for it to... ABO
  • Kommunismus
  • Karl Marx
  • Film
  • Monotheismus
  • Exil
News + Veranstaltungen

Yves Netzhammer: Buchvernissage und Artist’s Talk

22.08.2017, 18:30

ETH Zürich Graphische Sammlung
Rämistrasse 101
8092 Zürich
Schweiz

Exhibition: On Series, Scenes and Sequences – FEATURE Yves Netzhammer

16.08.2017 – 03.09.2017

ETH Zürich Graphische Sammlung
Rämistrasse 101
8092 Zürich
Schweiz

Anthropocene Lecture: Bruno Latour

29.09.2017, 19:00

Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin
Deutschland

 

Themen
Aktuelle Texte
The Moses complex’s place is exile.

Ute Holl

The Moses complex’s place is exile.

  • Politische Theorie
  • Oper
  • Psychoanalyse
  • Danièle Huillet
  • Arnold Schönberg
  • Exil
  • Gemeinschaft
  • Migration
  • Jean-Marie Straub
Aktuelle Texte

Corina Caduff

Kränkung und Anerkennung im digitalen Medienzeitalter am Beispiel der Literatur

Exemplarisch für die neue technologische Vergleichbarkeit ist etwa das Wettbewerbs-Programm »Googlefight«, in das man zwei beliebige Schlagworte eintragen kann, worauf angegeben wird, welches davon auf wieviel Nennungen im Internet kommt. Beim Programm »Ngram Viewer« kann man zusätzlich zu mehreren ­Schlagwörtern auch einen bestimmten Zeitraum eintragen; daraufhin erscheint eine Kurve, der zu entnehmen ist, wie sich das Interesse am Schlagwort im Laufe der Zeit verändert hat. Grundlage der Errechnung sind hier die über fünf Millionen von Google digitalisierten Bücher. Gibt man etwa die beiden Namen Elfriede Jelinek und Peter Handke ein, erscheinen augenblicklich zwei Kurven, an denen ablesbar ist, wer wann intensiver im öffentlichen Gespräch war. So kann man auch sich selbst mit der ganzen Welt vergleichen, und man kann Kolleginnen und Kollegen in beliebiger Konstellation gegeneinander antreten lassen. Für Benutzerinnen und Benutzer, die dazu neigen, ihre eigenen Namen einzutragen, sind solche Programme dafür prädestiniert, Prozesse der Kränkung oder der Anerkennung...

  • Feuilleton
  • Emotionen
  • Digitale Medien
  • Social Media
  • Internet

 

Maria Zinfert (Hg.)

Kracauer. Fotoarchiv

Das Fotobuch »Kracauer. Fotoarchiv« zeigt vorwiegend unveröffentlichte fotografische und handschriftliche Materialien aus dem Nachlass des Soziologen, Feuilletonisten und Filmtheoretikers Siegfried Kracauer: Portraits, Stadt- und Landschaftsaufnahmen eröffnen Einblicke in den durch Flucht und Exil geprägten Lebensweg des Autors und seiner Ehefrau Elisabeth, genannt Lili. Die Portraits Kracauers, die bisher anonymen Fotografen zugeordnet wurden, stammen alle von seiner Frau Lili, und auch Kracauer selbst hat forografiert, wie die im Deutschen Literaturarchiv Marbach aufbewahrten originalen Abzüge, Kontakte, Filmrollen und handschriftliche Materialien erweisen (unter...
  • Archiv
  • Autobiographie
  • 1930er Jahre
  • 1950er Jahre
  • Biographie
Aktuelle Texte

Judith Kasper, Cornelia Wild

Nach dem Sammelband: das Wagnis des Disparaten

Sammelbände folgen in erster Linie einem Prinzip der Ökonomisierung des Wissens (↑ Leistungspunkte/ECTS). Die Ursache dafür liegt in einer Politik begründet, in der die Qualifizierung maßgeblich auch an der Quantität der Publikationen gemessen wird (↑ Ranking). Eine Alternative zum Sammelband könnte im naturwissenschaftlichen Modell bestehen, in Zeitschriften, bei denen die Qualitätshoheit Peer Reviews haben. Ist aber dieses aus den Naturwissenschaften übernommene Modell für die Geisteswissenschaften adäquat? Kommt es nicht vielmehr darauf an, den geisteswissenschaftlichen Traditionen und den daraus hervorgehenden Denkweisen durch die Publikationsform Rechnung zu tragen? Im Unterschied zu den Naturwissenschaften, die objektive Maßstäbe für die Qualität der Beiträge festlegen können – in Bezug auf die Ergebnisse, wie auch auf die Darstellungsform – lassen sich geisteswissenschaftliche Arbeiten nicht ohne weiteres objektivieren. Das Qualitätsversprechen des Peer Review stößt immer da an seine Grenzen, wo die geisteswissenschaftliche Denkweise beginnt (↑ Lektürekurs). Die unmittelbare Übersetzung von naturwissenschaftlichen Verfahren löscht das, was die Beiträge ausmachen sollte: eine Neuheit des...

  • Bologna-Prozess
  • Interdisziplinarität
  • Geisteswissenschaften
  • Ökonomisierung
  • Bürokratie
Aktuelle Texte

Jacques Rancière

Präsidentschaftswahl als Karikatur der Demokratie

Die Macht, die man ausübt, indem man für den einen oder die andere stimmt, ist nicht die rationale Wahl des Fähigsten, sondern einfach der Ausdruck des vagen Gefühls, dass jener Wahlzettel, den man der Geheimhaltung der Wahlurne anvertraut, besser die eigene Präferenz für die Autorität oder für die Gerechtigkeit, für die Hierarchie oder die Gleichheit, für die Armen oder für die Reichen, für die Macht der etablierten Fachkenntnisse oder für die Affirmation der politischen Fähigkeit eines jeden ausdrückt.

Das Paradox ist, dass dieses vage Gefühl, das die Wahrheit der vorgeblich rationalen Wahl der konkurrierenden Angebote ausdrückt, letztlich der wahrhaften politischen Vernunft näher ist: Die Politik ist nämlich vor allem Sache der »vagen« Gefühle bezüglich ein paar Grundfragen: der Frage, ob diejenigen, die in einem Land leben und arbeiten, diesem Land zugehören; ob jene, die dieselbe Arbeit machen, abhängig von ihrer Geschlechtszugehörigkeit unterschiedlich hohe Löhne erhalten sollen; ob jene, die sich für...

  • Führerfigur
  • 1968
  • Demokratie
  • Politik
  • Frankreich