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THE MOST BEAUTIFUL CLOUD NAMES

Dorothee Scheiffarth, 24.03.2017

Cumulus tuba ;
Cirrus cumulonimbogenitus ;
Wallcloud ;
Bannerwolke ;
Föhnfische ;
mother-of-pearl cloud ;
Altocumulus translucidus ;
Stratocumulus...

TWELVE DRUMMERS DRUMMING

Hanno Leichtmann, 24.03.2017

1. Ringo Starr
2. Mike D.
3. Roland TR 808
4. Jaki Liebezeit
5. Paul Lovens
6. Anthony Williams

GUANAJUATONOVIEMBRE

Andreas Reihse, 24.03.2017

Setlist:
1 Luminous Procuress
2 Zero
3 Brass Canon
4 Mexican Tea Party
5 Jaguar
6 New Earth
7...

Kolumnen
  • Barbara Basting<br>Der Algorithmus und ich

    Barbara Basting
    Der Algorithmus und ich

    Der Post, den ich hiermit teile, hat mich leicht verstört: »Barbara ist Facebook vor 6 Jahren beigetreten«!

  • John Donnes Paradoxien und Probleme

    John Donnes Paradoxien und Probleme

    …rather alarms, to truth to arm her than enemies, and they have only this advantage to scape from being called ill things, that they are nothings…

  • Oulipo & Co.

    3 Robben, 82 Affen, 20 Papageien, 15 Katzen, 32 Hunde, 63 Vorführer und ihre zehn Wagen sind von Versailles Richtung Saint-Cyr umgeleitet worden.

  • NO W HERE

    NO W HERE

    NO W HERE  ist eine Doppelseite in der Mitte von DIAPHANES, eine Carte Blanche für Künstler, Autoren, Denker, einen Leerraum zu wenden und eine Atempause zu markieren.

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Weitere Themen
Aktuelle Texte

Mário Gomes

Über literarische Sprengkraft

Kaum etwas setzt schneller Rost an als Kriegsgerät und Literatur. Da nützt weder Pflege noch Wartung, am besten ist es, man lässt das Material einrosten und rüstet derweil am anderen Ende nach, erweitert Bestände, feilt an Technologien und poliert vor allem die Oberflächen auf Hochglanz, bzw. man nimmt den einfachen Weg und lässt eine Glanzschicht auftragen – einen feinen, seidenen Film –, denn so geht das heutzutage: man trägt auf. Dieser chemische Glanz der Panzer und Bücher kommt von der Sprühdose. Er hält allerdings nicht lange, sondern schwindet, sobald das Auge sich abwendet, und das Auge wendet sich schnell ab. Wo der Blick dann aber als nächstes hin eilt, glitzert und funkelt es wieder: bei jeder Militärparade wie bei jeder Buchmesse.

Dieser Glanz ist jedoch bei weitem nicht das einzige, was Krieg und Literatur verbindet. Ihre Verknüpfungen sind vielfältig und verworren. Wo Gewalt aufhört und das Schriftzeichen anfängt, ist selten klar,...

Berichte aus der Fiktion
Berichte aus der Fiktion

Peter Ott

Die monotheistische Zelle oder Berichte aus der Fiktion

Ungefähr 2007 hatte ich die Idee, einen Spielfilm über eine deutsche Frau zu machen, die im Irak entführt wird. Es sollte eigentlich ein reines Kammerspiel werden, das mit zwei intradiegetischen Kameras arbeitet: einer Videokamera der Entführer, mit der sie abwechselnd ihre Geisel überwachen und Propagandavideos drehen, und der Videokamera, mit der nach ihrer Befreiung der BND-Mitarbeiter seine Befragung der Entführten dokumentiert. Der Titel sollte „Die monotheistische Zelle“ lauten und einen theologischen mit einem geheimdienstlichen Raum in Deckung bringen. Ungefähr zur selben... ABO
  • Krieg
  • Filmerfahrung
  • Naher Osten
  • Autorenfilm
Kunst

Damian Christinger

Konkave Gedanken zum konkaven Denken

Ob Archimedes im 3. Jh. vor unserer Zeitrechnung die römische Flotte vor Syrakus tatsächlich mit Hilfe von Hohlspiegeln in Brand steckte, gilt unter Philologen, Experimental-Archäologen und anderen Experten für Archaisches und Arkanes als äußerst umstritten. Zu lange die Zeit, in der die Schiffe unbeweglich ein Ziel hätten abgeben müssen. Da aber eine der erste Beschreibungen der antiken Laser von Lukian von Samosata stammt, kommen auch andere Möglichkeiten, anstelle der normalerweise zur Schmälerung von Archmides’ Genie ins Feld geführten Übersetzungsfehler, für die Legendenbildung in Frage. Lukian war nicht nur ein ausgezeichneter Satyriker, er kann vielleicht auch als Erfinder der Science-Fiction gelten, so zumindest sehen ihn hunderte Jahre später Erasmus von Rotterdam und Thomas Morus, die gemeinsam einige seiner Schriften herausgeben (luciani opuscula, 1506).

Lukian von Samosata war ausgebildeter Künstler – so behaupten es seine wenigen Biografen – und sehr an ästhetischen Fragen interessiert. Ihm war also das gefährliche Potential einer konkaven Spiegelfläche...

  • Optische Medien
  • Gegenwartskunst
  • Antike

Mike Wilson

Rockabilly

Rockabilly fing an zu graben, spät in einer Frühlingsnacht, mit einer rostigen Schaufel, im Hintergarten seines Hauses. Alles hatte einige Stunden vorher begonnen, es dämmerte, die Fenster in der Nachbarschaft erhellten sich nach und nach und das Rot am Horizont zerfloss. In einigen Häusern flackerten Fernseher, in anderen versammelten sich die Familien um den Abendtisch. Rockabilly hatte weder Familie noch Fernseher, er kniete im Wohnzimmer im Schein einer schwachen Glühbirne auf einem Haufen alter Zeitungen, seine ölverschmierten Finger nahmen ein... ABO
Die Dinge nicht nur dar­stellen, in sie eingreifen
Die Dinge nicht nur dar­stellen, in sie eingreifen

Milo Rau, Andreas Tobler

Die Wirklichkeit vor das Tribunal der Kunst zerren

Wie vielfältig die künstlerischen Zugänge zum Realen im Theater Milo Raus auch sind, lassen sie jedoch eine ›Signatur‹ erkennen, die seine Projekte von anderen gegenwärtigen ›Dokumentarismen‹ im Theater unterscheidet, etwa von der dokumentarischen Collage-Technik Hans-Werner Kroesingers oder von Rimini Protokolls Theater der ›Experten des Alltags‹. Was ist es aber, woran man Milo Raus Theater erkennt? Es ließe sich als einen Überschuss bezeichnen: Dieser entsteht, wenn durch die Intensität der Vorbereitung und der Arbeit mit den Darstellern – Laien und professionellen... OPEN
ACCESS
  • Das Reale
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  • Dokumentarfilm
  • Dokumentarismus
Diskurs

Susanne Witzgall

Can we be too fragile for real contact?

Kerstin Stakemeier: I would love to start by taking up what Claire was saying about the figure of the intruder and about intrusion and asking how you, Okwui and Sarah would respond to that, how you would reflect it back on to both of your contributions.

 

Okwui Enwezor: I think the encapsulation of this discussion in terms of the relationship between the intruder and hospitality is so perfect and apt because it is only in that context that the question of an unsettling disturbance arises. I think that intrusion has a force to it – a force that also provokes recognition and I think it is in that space of recognition that the debates about fragility can really happen. And I am very grateful that you brought this up, Claire. Of course, in my text there is a longer passage about Derrida, about hospitality, which relates precisely to this. I want...

Unstable constructs of identity
Unstable constructs of identity

Susanne Witzgall

The Digital Self and the Subject Under Strain

People use representations of themselves – be they visual, written, material or mental – as an aid to securing the self, even though the precarious balance that exists between the representation and the represented is already well known. According to Zirfas and Jörissen, in spite of any misgivings about the self-image, it is nevertheless something that allows the subject to distil his or her own relation to the world into something “comprehensible and tangible,” and “stabilising unstable constructs of identity.”... OPEN
ACCESS
  • Autobiographie
  • Subjektkritik
  • Digitale Kultur
  • Subjektivität
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Wissenschaft

Elisabeth Bronfen

The Continuation of war in workplace

Mad Men makes use of personalized war remembrances, regardless whether they cannot or must not be forgotten, to negotiate the collective haunting of the nation. These war stories make up a shared cultural space that includes everyone, even while it also constitutes a consecutive series. If the founding of America was predicated on a war of independence, its subsequent history, punctuated as it is with further wars, finds, in the 1960s, a logical continuation of this violent struggle for self-definition in the war in South-East Asia. The notion of historical re-imagination negotiated in Mad Men thus also speaks to the repetition compulsion inscribed in America’s military interventions. 


A continuation of war in peacetime, however, also surfaces in the way that military jargon (and indeed military codes of conduct) not only informs the work environment at Sterling Cooper, but also helps shape the competition amongst the agencies on Madison Avenue. Early...

  • Kriegserfahrung
  • Amerika
  • 1960er Jahre
  • Erinnerung
  • Fernsehen
Wissenschaft

Rosi Braidotti

We need more planetary dimensions!

My life-long engagement in the project of nomadic subjectivity rests on a specific cartography of our globalised times, marked by large-scale and technologically-mediated transformations of our social, economic and political universes. I start from the assumption that, as a result of these upheavals, traditional forms of self-representation, familiar cultural points of reference and age-old habits of thought are being re-composed, albeit in contradictory ways.

Our historical context is marked by the schizoid structure of technology-driven advanced capitalism, as Deleuze and Guattari lucidly put it. Examples of the non-linear and internally contradictory ways of the working of this system are the vast accumulation of wealth alongside growing disparities in income, well-being and access to the very technologies that sustain our economy. Another example is the paradox of a world economy linked by a thick web of transnational flows of capital and labour, which functions through different forms and speeds of mobility, including...

  • Identität
  • Globalisierung
  • Europa
  • Kapitalismus
  • Feminismus

 

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