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Literatur

Georges Perec

Warum gibt es keine Zigaretten beim...

»Wo ist das, was wirklich geschieht?« weiter

Essay

Sarah Kofman

Rue Ordener, Rue Labat

Das Protokoll einer im Überleben verlorenen Kindheit weiter

Philosophie

Florian Dombois (Hg.), Mira Fliescher (Hg.), u.a.

Ästhetisches Denken

Ästhetisches Denken. Nicht-Propositionalität, Episteme, Kunst weiter

Kunst

Maria Zinfert (Hg.)

Kracauer. Fotoarchiv

weiter

Wissenschaft

Ute Holl

Der Moses-Komplex

Politik der Töne, Politik der Bilder weiter

Medien

Ruedi Widmer (Hg.)

Laienherrschaft

18 Exkurse zum Verhältnis von Künsten und Medien weiter

Pop / Divers

Stefanie Diekmann

Six Feet Under

»I don’t know anything. I don’t even know how to die.« weiter

Platon & Co.

Céline Le Gouail, Claude-Henri Rocquet

Erasmus und die Narrenschelle

Für Quatschköpfe: Das Lob der Torheit weiter

Veranstaltungen
05.03.2015
bis
18.10.2015

Ausstellung: El Hadji Sy. Painting, Performance, Politics

Ort: Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt

Mitte der 1970er-Jahre begann das Weltkulturen Museum in Frankfurt mit einem wegweisenden Schritt Gegenwartskunst aus Afrika zu sammeln. Heute befinden sich über 3000 Malereien, Drucke und Skulpturen in seiner Sammlung. 1985 beauftragte das Museum den Künstler und Kurator El Hadji Sy (geboren 1954 in Dakar), eine neue Werkgruppe zeitgenössischer senegalesischer Kunst aufzubauen und initiierte hiermit eine langfristige Beziehung zwischen Frankfurt und Dakar. Dreißig Jahre später, als Teil der programmatischen Auseinandersetzung mit seinen Sammlungen, ist das Weltkulturen Museum stolz, eine Retrospektive zu El Hadji Sys Karriere als Maler und kultureller Aktivist zu präsentieren, dessen wegweisende Verbindung mit dem Museum dem sogenannten global turn im Jahr 1989 vorausging. Die Ausstellung, die von Philippe Pirotte, Rektor der Städelschule und Direktor des Portikus, ko-kuratiert wird, verbindet El Hadji Sys Installationen und Malereien – manchmal mit seinen nackten Füßen oder auf ungewöhnlichen Materialien wie industriellen Reissäcken oder synthetischer Drachenseide erstellt – mit einer Auswahl ethnografischer Objekte und Kunstwerken von Kollegen aus dem Senegal. Neben zeitgenössischen Werken aus der Sammlung des Weltkulturen Museums werden Leihgaben aus internationalen Privatsammlungen gezeigt. Als Gründer des berüchtigten Laboratoire AGIT’ART sowie als Kurator zahlreicher von Künstlern geleiteten Workshops und Ateliers in Dakar, repräsentiert El Hadji Sys interdisziplinäre Praxis eine bahnbrechende Position innerhalb des Kontexts von Afrika nach der Unabhängigkeit.

04.05.2015
bis
06.07.2015

Ringvorlesung »Forensische Ästhetik«

Ort: KW Institute for Contemporary Art, Studiolo, Vorderhaus, 1. OG, Auguststraße 69, 10117 Berlin

Ringvorlesung des Graduiertenkollegs »Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybrides Bildwissen«   Immer Montags 18.00–20.00   Programm: 4. 5. Matteo Pasquinelli (Critical Philosophy, Berlin): The Eye of the Algorithm: The Definition of the Enemy in Forensic Computation 11. 5. Marco Siegert (Bundespolizei): Mythen der (digitalen) Forensik. Der »CSI-Effekt« im Spiegel der Wirklichkeit 1. 6. James Frieze (Theatre & Drama, John Moores University, Liverpool): Is Paradise a Crime Scene? Participatory Performance and the Forensic Turn 15. 6. Sybille Krämer (Philosophie, Freie Universität, Berlin): Sichtbar machen – sagbar machen. Über den Unterschied zwischen Spuren und Zeugen 29. 6. Ralph Rugoff (Hayward Gallery, London): Scene of the Crime 6. 7. Andree Korpys/ Markus Löffler (Künstler, Berlin/Bremen): Ein paar Halbstiefel, die unter dem Regal im Abstellraum auf Glasbausteinen stehen

26.05.2015
19:00

Phantasma und Politik #11: Die Verantwortung der Kunst

Ort: HAU 1, Hebbel am Ufer, Stresemannstr. 29, 10963 Berlin

U. a. mit Tom Holert, Beatrice von Bismarck u.a. Moderiert von Helmut Draxler. Wer von der Verantwortung der Kunst spricht, muss problematische Vorannahmen in Kauf nehmen. Die letzte Folge des diskursiven Projekts Phantasma und Politik.  

27.05.2015
19:30

»Art, Aesthetics, Politics«: Bildkontroverse VI mit Thomas Keenan (Lecture) und Juliane Rebentisch (Kommentar)

Ort: diaphanes Berlin, Dresdener Str. 118, 10999 Berlin

Eine Veranstaltung des Graduiertenkollegs »Sichtbarkeit & Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens« an der Universität Potsdam.   Mehr Informationen zur Veranstaltung und zu den Teilnehmern finden Sie hier.   In englischer Sprache.

29.05.2015
18:15

Jakob Tanner: »Von der Volkssouveränität zur Postdemokratie? Zur transnationalen Geschichte der Nationalstaaten«

Ort: Universität Zürich, Aula (KOL-G-201), Rämistrasse 7, 8001 Zürich

Abschiedsvorlesung von Jakob Tanner Nach dem Vortrag wird im Lichthof Süd der Universität ein Apéro offeriert.

»Das Ökonomische selbst ist zum Haupteinsatz des Regierens geworden.« Joseph Vogl

Ilija Trojanow (Schriftsteller, stiftung mi) diskutiert mit Joseph Vogl, Margareta Tsomou (Athen/Berlin, Journalistin und Herausgeberin des Missy Magazins) und Rupert von Plottnitz (Frankfurt, ehemaliger hessischer Justizminister). Mehr zur Veranstaltung erfahren Sie hier.

11.06.2015
20:30

Kracauer. Fotoarchiv: Buchpräsentation mit Maria Zinfert und Michael Turnbull

Ort: pro qm, Almstadtstr. 48-50, 10999 Berlin

Das auf deutsch und englisch erschienene Fotobuch »Kracauer. Fotoarchiv« zeigt bisher unbekannte fotografische Materialien aus dem Nachlass des Soziologen, Feuilletonisten und Filmtheoretikers Siegfried Kracauer und seiner Ehefrau Lili. Anwesend sind die Herausgeberin und der Übersetzer der englischen Ausgabe.

26.06.2015
20:00

Die Macht der Liebe – und des Geldes. Diskussion mit Elisabeth Bronfen, Peter von Matt und Lukas Bärfuss

Ort: Schauspielhaus Zürich, Pfauen, Rämistrasse 34, 8001 Zürich

Im Rahmen der Festspiele Zürich 2015 »Shakespeare und andere Gewalten«. Die Gesprächsleitung hat Martin Meyer. Tickets: 30 CHF / ermäßigt 20 CHF.

02.07.2015
19:00

»dauerhaft verschuldet«. Joseph Vogl im Gespräch

Ort: Bayerische Akademie der Wissenschaften, Junges Kolleg, Alfons-Goppel-Straße 11, 80539 München

Joseph Vogl, Cornelia Wild und Gianluca Solla im Gespräch über »Souveränitätseffekte« Eine Veranstaltung im Rahmen des Workshops »Hypothek als Denkfigur«

23.07.2015
20:30

Cristina Nord: »True Blood«. Gespräch | Moderation und Plattenauflegen: Andreas Vogel

Ort: Stadtbibliothek Stuttgart, Café LesBar, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart

Die Filmkritikerin Cristina Nord hat einen Band zu »True Blood« geschrieben. Für sie ist die Serie um die domestizierten Vampire auch eine Metapher für den Kampf um die Gleichstellung von Homosexuellen. An Fantasy, Gore und Softcore sparen die sieben Staffeln nicht, zu ihrer Trashigkeit pflegen sie ein herzliches Verhältnis, und zugleich erzählen sie unter der Oberfläche von popcorn television die Geschichte US-amerikanischer Bürgerrechtsbewegungen noch einmal. Die Serie wandert durch Southern-Gothic-Terrain, lässt Gestaltwandler auftreten, und auch ein an Guantánamo erinnerndes Gefangenenlager spielt eine Rolle. Was ernst gemeint ist und was verspottet wird, ist dabei nicht leicht zu unterscheiden.   Eintritt: EUR 4 | Ermäßigt EUR 2,50   Kartenreservierung per E-Mail unter karten.stadtbibliothek@stuttgart.de sowie telefonisch unter 0711 216-96527 Im Rahmen des CSD Stuttgart | In Zusammenarbeit mit der Montagegruppe und dem Buchladen Erlkönig  

Kataloge

Pressestimmen

Der Souveränitätseffekt

»Wer ist der Souverän im modernen Staat? Indem er detektivisch den historischen Voraussetzungen der aktuellen Finanz- und Haushaltskrisen und dem Zusammenspiel von Finanzmärkten und Regierungshandeln nachspürt, gibt Joseph Vogl eine politisch brisante Antwort.« Jury »Preis der Leipziger Buchmesse«

Kracauer. Fotoarchiv

»Ein ungewöhnlich anschauliches Buch.« Jochen Stöckmann, WDR 3

Der Souveränitätseffekt

»Ein Buch von hoher Brisanz.« DIE ZEIT

»Eine profunde kleine Theoriegeschichte der Allianzen von Staat und Finanzmarkt ... ›Der Souveränitätseffekt‹ analysiert eine Macht, die im Kern demokratischer Wirtschaftsgesellschaften entsteht, eine Macht, von der Angela Merkel gerne behauptet, dass sie ›alternativlos‹ sei. Bevor wir das akzeptieren, müssen wir aber überhaupt erst verstehen, worauf wir uns eingelassen haben. Dabei leistet Joseph Vogls Buch unschätzbare Dienste.« Birger P. Priddat, Der Tagesspiegel

»Die Theoretisierung der ökonomisch grundierten politischen Verfasstheit der Gegenwart braucht die analytische und denkgeschichtliche Tiefenschärfe von Denkern wie Vogl.« Manuael Bauer, Literaturkritik.de

»Ein ebenso kühner wie kluger Traktat zur politischen Ökonomie ... Ein heftiger Streit über diesen Essay wäre hoch willkommen, er wäre ein Streit über das Selbstbild des Westens, die Verteidigung von Ausnahmezuständen und die Möglichkeiten, mit fiskalischer Verzweiflung zu leben.« Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung

El Hadji Sy

»Wenn ein Weltkulturen-Museum selbstreflexiv ist, geht die Reflexion trotzdem sofort nach weit draußen. Die Direktorin des Frankfurter Hauses, der Frankfurter Villa, Clémentine Deliss, kann auf diese Weise ... in der Tat Welten öffnen. Ihre Grundhaltung, dass in der hauseigenen Sammlung mehr vorhanden ist, als je aufgearbeitet und ausgestellt werden kann, sorgt erneut für eine reizvolle und auch unerwartete Volte.« Frankfurter Rundschau

Der Souveränitätseffekt

»Ein ebenso kühner wie kluger Traktat zur politischen Ökonomie ... Ein heftiger Streit über diesen Essay wäre hoch willkommen, er wäre ein Streit über das Selbstbild des Westens, die Verteidigung von Ausnahmezuständen und die Möglichkeiten, mit fiskalischer Verzweiflung zu leben.« Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung

»Gewinnbringende Wirtschaftsgeschichte.« Thorsten Giersch, Handelsblatt.com

El Hadji Sy

»El Hadj Sy ist genauso variantenreich wie sein Malgrund. Mal Metzgerpapier, mal Reissäcke, Leinwand hinter Glas oder Stoff. Eine sehenswerte Ausstellung.« SWR 3

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