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Kunst

Should we abandon the cosmopolitan idea?
Should we abandon the cosmopolitan idea?

Zairong Xiang (Hg.)

minor cosmopolitan

Around the turn of the millennium, academics and politicians predicted that the world would grow together as one and that people would become less bound by national affiliations. Almost twenty years later, there is little left of this vision. This is not such a surprise when we consider that the cosmopolitan ideal (as articulated during the European Enlightenment) wholeheartedly embraced the promises of a globalising economy, yet has remained oblivious to, and even complicit with, capitalist exploitation, slavery, and colonialism....
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Aktuelle Texte

Jean-Luc Nancy

Des zétrangers des zah des zuh

Etrange extraneus du dehors pas du dedans (intraneus) pas de la maison unheimlich pas du heim pas du foyer de l’autre côté des portes – fores, foreigner pas dans le rythme en trop, odd pas régulier pas ordinaire rare singulier seltsam bizarre besherat vaillant élégant fantasque tordu verschroben de travers surprenant extraordinaire étonnant

 

C’est étonnant comme nous sommes riches en mots formes façons pour tourner autour de l’étrange étranger de l’ausländer hors du pays pas « pays avec nous » comme on disait jadis en France « c’est un pays à moi » pour dire quelqu’un de mon village de mon coin ma province mon bled

 

Riches à profusion pour tout ce qui n’est pas proche et propre, approprié, convenant, mitmenschlich ce qui ne fait pas mitdasein

 

Parce qu’on présuppose que mit avec with est consistant, plein, solide et solidaire et ce qui est without avecsans mitohne avec hors ou hors d’avec la proximité

 

Mais avec même proche exige...

Aktuelle Texte

Jean-Luc Nancy

Des zétrangers des zah des zuh

Fremdartiger extraneus von draußen nicht von drinnen (intraneus) nicht von zu Hause unheimlich nicht von daheim
vor den Toren – fores foreigner nicht im Einklang zu viel odd irregulär nicht normal selten sonderbar seltsam merkwürdig besherat tapfer elegant eigensinnig durchgedreht verschroben falsch frappierend ungewöhnlich erstaunlich

 

Es ist erstaunlich wie reich wir sind an Wörtern Formen Weisen die um das seltsam Fremde des Ausländers kreisen der nicht unser Landsmann ist pas pays avec nous wie man früher in Frankreich sagte c’est un pays à moi für jemanden aus meinem Dorf meiner Gegend meiner Provinz meinem Nest

 

Reich im Übermaß für alles was nicht nah und eigen geeignet passend mitmenschlich ist kein Mitdasein

 

Denn wir nehmen an dass mit avec with stimmig gehaltvoll solide und solidarisch ist und dass das was without avecsans mitohne ist außermittig oder außermitmenschlich

 

Aber »mit« »selbig« »nah« verlangt das Abrücken das Außen

 

Themen

 

Das Bild eines Menschen, der vollauf vom öffentlichen Gesetz gesteuert ist
Das Bild eines Menschen, der vollauf vom öffentlichen Gesetz gesteuert ist

Jacqueline Burckhardt

Laurie Andersons ›Dal Vivo‹ oder die virtuelle Flucht aus dem Gefängnis

Stefaninis Anwesenheit aus Licht auf Gips wirkte gespenstisch. Die Figur war alles andere als die bloße Repräsentation des Gefangenen. Er hätte in Fleisch und Blut kaum gegenwärtiger sein können. Obschon leicht verschwommen, übertraf die Gestalt den Realitätsgrad der Figuren von Duane Hanson, die mit porentiefer Genauigkeit und bis in die letzte Sommersprosse hinein ihren Modellen entsprechen. Gewiss, auch Hanson geht es nicht einzig um die oberflächliche Erscheinung, sondern um den Verweis auf gesellschaftliche Konstellationen und um die Reibung zwischen Kunst...
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Mama Say Make I Dey Go, She Dey My Back

Jelili Atiku, Damian Christinger

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