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Kunst

Fragility is the only thing I really know about me
Fragility is the only thing I really know about me

Claire Denis

“Fragility is the only thing I really know about me”

I am not a very balanced person. I am fragile and sad – almost as described in Triste Tropiques by Claude Lévi-Strauss. I feel both those adjectives, I grew up with them. I was aware of my fragility even when I was very young – a baby, learning to walk, living somewhere in Africa and already feeling that the number of white persons was very small compared to the number of black persons and also noticing that most of the... ABO
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News + Veranstaltungen

Exhibition: On Series, Scenes and Sequences – FEATURE Yves Netzhammer

16.08.2017 – 03.09.2017

ETH Zürich Graphische Sammlung
Rämistrasse 101
8092 Zürich
Schweiz

Yves Netzhammer: Buchvernissage und Artist’s Talk

22.08.2017, 18:30

ETH Zürich Graphische Sammlung
Rämistrasse 101
8092 Zürich
Schweiz

 

Themen
Aktuelle Texte

Artur Żmijewski

»… it’s rather that my perception of the world is unbearable for others…«

Film is a space of freedom – you can behave cynically, or even cruelly, and the viewers will think it’s ›just acting‹ anyway, so you have an alibi.
 Reality is a bit like we describe it. Our bodies are also like we describe them. Disease is pathophysiology’s narrative about the body. Old age is the narrative about the body told by the social security system. Bodies happen to be as society wants them. If it’s a nationalised body, for instance, one called up into the army, the narrative will be potentially tragic and lofty at the same time. […]

Compassion is a concept invented for the purpose of the onlookers – it’s their alibi. I look because I sympathise, not because I’m fascinated by physical deformity – such as the sight of a legless man. And yet it’s also a roadshow of forms, a theatre of strange visual combinations, of unexpected...

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  • Gewalt
  • Körper
Aktuelle Texte

James Elkins

Ruedi Widmer im Gespräch mit James Elkins

James Elkins Es gibt eine Anzahl sehr interessanter Theorien zur Rolle des Bildes als Argument, die teils bis zu den Anfängen des Modernismus zurückreichen. Zu den Fragen, die mich in der Auseinandersetzung damit leiten, gehört zum Beispiel: Ist es möglich, dass das Werk eines Künstlers, auch wenn er nicht so wie Godard arbeitet, einen Korpus der Kritik repräsentiert? Hierfür braucht es eine Konzeptualisierung in der Frage, wie Bilder in Argumenten oder Argumente in Bildern eine Rolle spielen können. […] 


Ruedi Widmer Ich denke, dass Kunstgeschichte noch in einer weiteren Form »geschrieben« werden kann. Ich meine damit die Auswahl oder Bewertung von Kunst als bedeutende Kunst, die in der Gegenwart beginnt, indem sich beispielsweise wichtige Sammler und Kuratoren, vielleicht auch Kritiker, auf die Bedeutung bestimmter Entwicklungen, Künstler und Werke einigen.


James Elkins Sie meinen die institutionelle Macht, aus der sich die Festlegung des Kanons ergibt.


Ruedi Widmer Ich würde sogar sagen, dass sich...

  • Gespräch

 

Die Dinge nicht nur dar­stellen, in sie eingreifen
Die Dinge nicht nur dar­stellen, in sie eingreifen

Milo Rau, Andreas Tobler

Die Wirklichkeit vor das Tribunal der Kunst zerren

Wie vielfältig die künstlerischen Zugänge zum Realen im Theater Milo Raus auch sind, lassen sie jedoch eine ›Signatur‹ erkennen, die seine Projekte von anderen gegenwärtigen ›Dokumentarismen‹ im Theater unterscheidet, etwa von der dokumentarischen Collage-Technik Hans-Werner Kroesingers oder von Rimini Protokolls Theater der ›Experten des Alltags‹. Was ist es aber, woran man Milo Raus Theater erkennt? Es ließe sich als einen Überschuss bezeichnen: Dieser entsteht, wenn durch die Intensität der Vorbereitung und der Arbeit mit den Darstellern – Laien und professionellen... OPEN
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Aktuelle Texte

Bojana Cvejić

Politically challenged, aesthetically burdened

With “aesthetic burden” I refer to an inherent aestheticism dating from Western modern dance as the persistence of the modernist quest of choreography and dance to reassert its disciplinary specificity, exclusiveness and autonomy in aesthetic categories. Aestheticism in Western theatrical dance is rooted in the oral and mimetic practice of transmission of movement, the “show and copy” model that rests upon the image and imaginability of movement. Regardless of the operation a work of contemporary dance may entail, it is more often than not presented, received, judged, historically recognized, referenced, or transmitted in the image of the body and movement. While in dance it relies on the oral mimetic logic of producing a self-identical aesthetic object by reproduction, the predominance of the visual in framing the sensorial of dance is not unique for dance, but a result of the condition of circulating any work as a commodity. What is specific...

  • Choreographie
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  • visuelles Denken
  • Politik
Aktuelle Texte

Elisabeth Bronfen

Televisuelle Imagination als Kulturkritik in »The Wire«

Früh in der ersten Staffel erklärt Marla, die Gattin von Cedric Daniels, die in der letzten Staffel zur Councilwoman gewählt wird: »If you don’t play, you can’t lose«. Genau diese Option aber ist nicht gegeben. Man kann nicht nicht spielen. Die aufklärerische Geste des von »The Wire« durchgeführten doppelten Blickes findet keinen Ausweg, ermöglicht lediglich eine neue Einstellung des Blicks. Als Antwort auf ein System, welches im Modus des Überwachens und Erzählens vollkommen entlarvt, nicht aber abgeschafft werden kann, liegt der Fokus auf dem singulären Individuum, welches widerständig im Alltag des war on drugs verharrt. Das Schachspiel drängt sich als übergreifende Denkfigur für »The Wire« deshalb auf, weil sich an diesem die Rhetorik des doppelten Blicks festmachen lässt: Einerseits wird unsere Aufmerksamkeit auf den Umstand gelenkt, dass in den Hierarchien des globalen Kapitalismus jeder seinen festen Platz einnimmt, sich an die Regeln der ihr oder ihm zugewiesenen ­­Position halten muss....

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