Nutzerkonto

Wissenschaft

Hurrah!
Hurrah!

Jurij Pavlovich Annenkov

A Diary of my Encounters

Evreinov was occupied with the spectacle’s theatrical, dramaturgical side. Due to its immense size, the production was directed collectively: Evreinov was the director-in-chief, followed by Kugel, Petrov, Derzhavin, and myself. I also designed the scenery and the costumes. My stage sets spanned the entire width of Palace Square and reached up to the third floor of the General Staff. They consisted of two huge platforms (a White and a Red one), connected by a steep bridge. There were around 8,000...
ABO
Aktuelle Texte
Es gibt kein absolutes Besonderes.

Rolf Bossart, Milo Rau

Es gibt kein absolutes Besonderes.

OPEN
ACCESS
EN
  • Reenactment
  • Realismus
  • Künstlerische Praxis
  • Kunsttheorie
  • Humanismus
  • Postmoderne
News + Veranstaltungen

Straub/Huillet: Sagen Sie's den Steinen

13.09.2017 – 19.11.2017

Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
10557 Berlin
Deutschland

»Der zerklüftete Augenblick«:
Reiner-Schürmann-Kolloquium

02.11.2017, 09:00

ESPACE DIAPHANES
Dresdener Str. 118
10999 Berlin
Deutschland

Sergei Eisenstein: The Anthropology of Rhythm

19.09.2017 – 19.01.2018

Nomas Foundation
Viale Somalia 33
01199 Rom
Italien

Sturm auf den Winterpalast: Geschichte als Theater

23.09.2017 – 25.10.2017

Gessnerallee Zürich
Gessnerallee 8
8001 Zürich
Schweiz

 

Themen
Aktuelle Texte

Michael Ott

Leitbegriffe in Richtung der Kontrollgesellschaft

Im Unterschied zum Begriff der »Bildung« haben skills und Schlüsselqualifikationen eine rhetorisch wie politisch grundsätzlich andere Qualität. Während »Bildung« zwar noch immer ein positiv gewerteter, nur auch ein sehr wolkiger Begriff ist, steht es um Termini wie »Informationskompetenz«, »Zeitmanagement« oder »Schlüsselqualifikation« ganz anders. Ihr gemeinsamer Nenner – auch in linguistischer Hinsicht – ist ihre technisch-praktische Anmutung; sie sind, wie die Sektoren des Wissens oder der Praxis, auf die sie in Komposita bezogen sind (»Medienkompetenz«), bestens segmentierbar, modularisierbar und zertifizierbar. Gemeinsam ist dem Jargon der skills auch der eklatante Funktionalismus; als Bildungsziele sind sie eben nicht an Persönlichkeiten, noch nicht einmal an Wissensbereichen oder an konkreten Tätigkeitsfeldern, sondern allein an hypothetischen Funktionen und Brauchbarkeiten der Subjekte orientiert. Und auffällig ist schließlich eine gewisse »Potentialität«: Die Begriffe leisten eine Entkopplung der vermittelten »Qualifikation« vom selbstbezüglichen, trägen »Bildungswesen« und scheinen »Kompetenzen« folglich nicht an (vergangene, vergängliche) Wissensbestände zu knüpfen, sondern an (künftige, ungeahnte) Herausforderungen.

Das Versprechen,...

OPEN
ACCESS
  • Universität
  • Kompetenzmessung
  • Bologna-Prozess
  • Kontrollgesellschaft

 

»The camera is my »exosomatic extension‹.«
»The camera is my »exosomatic extension‹.«

Gertrud Koch, Michael Lüthy, ...

A Walk With Allan Sekula Through His Exhibition

Gertrud Koch: We would like to start by discussing the different narrative forms you have chosen for the titles of your series, like »story«, »fable« or »tale«: how would you differentiate between stories and fables, and what autobiographical narratives are involved here? Is it a kind of metanarrative, is it a composing of different narrative moments?
   Allan Sekula: Very often my titling a particular work has an idiomatic logic: Fish Story has a vernacular resonance, particularly in American English where a...
OPEN
ACCESS
  • Fiktion
  • Fotografie
  • Ausstellung
  • Allan Sekula
  • Erinnerung
Aktuelle Texte

Diedrich Diederichsen

Menschen als Medien in verschiedenen Stadien der Kulturindustrie

Ein wütender und ein bisschen irregulärer Konsum, der gezielt gegen den Erziehungserfolg der Pseudo-Individualität aufbegehrt: Genau dieses seit den 50ern anschwellende Geräusch stellt diese merkwürdige Verbindung von allen möglichen kulturellen Objekten (Bildern, Tönen, Modellen von Körperhaltung, Frisuren) und deren umstandsloser Umsetzung im Alltagsleben her. Das führt zu weiteren, auch durchdachteren Befreiungsstufen. Es führt aber auch zum nächsten Zyklus der Konsumentenmobilisierung, die mehr und mehr mit einer Medialisierung von Menschen, den Rezipienten nämlich, einhergeht. Die Pop-Musik gebietet bald über eine self-fulfilling Gegenwarts­diagnose: Sie handelt und feiert die Menschen, welche die von ihr ausgerufene Diagnose entgegennehmen und im öffentlichen Raum aufführen, um sie wahr zu machen. Es gibt einen neuen Stamm in der Stadt, hören wir, okay, wir sind bereit, dieser Stamm zu sein. Dadurch sind nun wir und die Diagnostiker, die uns ins Leben gerufen haben, eng verbunden. Die vor allem in der spanischen und lateinamerikanischen Literatur immer mal wieder durchgespielte...

ABO
  • Kulturindustrie
  • Passivität
  • Gegenwartskultur
  • Popkultur
  • Popmusik
Aktuelle Texte

Elias Kreuzmair

Das immer neue Loslegen wie neu

Das Machen steht als Konkretes dem Ziel gegenüber. Es ist eine Unruhe im Machen: Wer anfängt, wer beginnt zu machen, weiß nicht, wo es hinführt, auch wenn das Ziel vor Augen steht. Das Machen beinhaltet immer die Gefahr der Digression, wer macht, setzt sich gerade der Gefahr der Abschweifung aus. Schlimmer noch: Wer macht, kann nicht einmal sagen, ob nicht diese Abschweifung die zielführende ist oder eine zielrekapitulierende; wer macht, gibt es auf, Pläne zu machen. Das Extrem jener Verdrängung des Ziels ist dessen Leugnung: »Warum machst du das?« »Weiß nicht. Einfach machen.« Es wird schon etwas dabei herausspringen. Im Machen stellt man sich dem Scheitern, das der Plan zu verdrängen droht. Machen ist der Aufschub des Ziels und das Ende des Aufschiebens.

»Was machst du?« ist der Frage nach der Profession synonym, öffnet sie jedoch zeitlich. Sie kann sich auf den unmittelbaren Moment genauso beziehen wie auf einen längeren Zeitraum....

OPEN
ACCESS
  • Pädagogik
  • Universität
  • Bildung
  • Bologna-Prozess
  • Lernen