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Wissenschaft

Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.?
Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.?

Alexander García Düttmann

Kann es eine Gesellschaft ohne Feier geben oder Die kritische Frage des Theaters

Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.? Versinkt es im Chaos? Als »Zeremonie aller Zeremonien« oder als »Feier aller Feiern« bestimmt Alain Badiou das Theater in einer kurzen philosophischen Abhandlung, die den Titel Rhapsodie für das Theater trägt und die 1990 zum ersten Mal veröffentlicht wurde. Denn das Theater macht den Staat sichtbar, zeigt nicht die Revolution. Es handelt von dem Bewußtsein, das in einem bestimmten Stand oder Zustand der Politik erlangt wird, erklärt den Stand der Dinge, ist die...
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Es gibt kein absolutes Besonderes.

Rolf Bossart, Milo Rau

Es gibt kein absolutes Besonderes.

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32. Literaturtage Lana mit Joseph Vogl

30.08.2017, 20:00 – 02.09.2017

Schallerhof in der Vill
Raffeingasse 2
39011 Lana
Italien

Sturm auf den Winterpalast: Geschichte als Theater

23.09.2017 – 25.10.2017

Gessnerallee Zürich
Gessnerallee 8
8001 Zürich
Schweiz

Straub/Huillet: Sagen Sie's den Steinen

13.09.2017 – 19.11.2017

Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
10557 Berlin
Deutschland

Anthropocene Lecture: Bruno Latour

29.09.2017, 19:00

Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin
Deutschland

 

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    Analysen und Kritik moderner Ökonomie, deren Wissenschaft und Legitmation im Zeitalter der Finanzialisierung

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Rosi Braidotti

We need more planetary dimensions!

My life-long engagement in the project of nomadic subjectivity rests on a specific cartography of our globalised times, marked by large-scale and technologically-mediated transformations of our social, economic and political universes. I start from the assumption that, as a result of these upheavals, traditional forms of self-representation, familiar cultural points of reference and age-old habits of thought are being re-composed, albeit in contradictory ways.

Our historical context is marked by the schizoid structure of technology-driven advanced capitalism, as Deleuze and Guattari lucidly put it. Examples of the non-linear and internally contradictory ways of the working of this system are the vast accumulation of wealth alongside growing disparities in income, well-being and access to the very technologies that sustain our economy. Another example is the paradox of a world economy linked by a thick web of transnational flows of capital and labour, which functions through different forms and speeds of mobility, including...

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Claas Morgenroth

Gedichte sind momentane Fantasien

»Gedichte sind momentane Fantasien und folge ich den Wörtern, in welche Bereiche gelange ich zurück? Verfaulte Wörterbücher, verfaulte Bibliotheken, ein gespensterhafter Sinn, der ganz leer ist und herumgeistert. […] [D]ie Rückbezüge müssen aufhören, und das heißt, die Verklammerung von Dingen und Menschen.« (Brinkmann 2005a, 256)

Rolf Dieter Brinkmanns »Unkontrolliertes Nachwort zu meinen Gedichten«, 1974 für den Gedichtband Westwärts 1 & 2 (1975/2005) verfasst, gehört zu den radikalsten Selbstauskünften der Literaturgeschichte. Aus Platzmangel konnte es in der Erstausgabe nicht erscheinen und liegt erst seit der zweiten Ausgabe vollständig vor (→ einführend Jacob 2012). Auf 74 Druckseiten ohne Absatz beschreibt Brinkmann sein poetisches Grundproblem, die Kontamination der Sprache durch Sinn und Geschichte und die omnipräsente Gewalt der Zeichen, die dem Körper das Leben, die Erfahrung und die Liebe rauben. Im Vordergrund steht die Überzeugung, dass der Anspruch der Moderne, den Menschen aus der selbst verschuldeten Entfremdung und den gesellschaftlichen Widersprüchen herauszuführen, nur im Rücken...

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Häuser außer sich

Häuser außer sich


Johannes Binotto

Perverse Schauplätze: Dario Argento

Der schneidende Vorwurf eines Kritikers, die an sich virtuos gedrehten Sequenzen von Inferno seien auf ganz unmögliche Weise zusammenmontiert und hätten meist keinen Bezug zur Story, ist vollkommen gerechtfertigt. Doch wird dabei übersehen, dass gerade darin die Originalität von Argentos Kino besteht. Der Filmemacher tauscht die narrative Logik konsequent gegen eine (Un-)Logik des filmischen Raumes. Er beweist sich damit als Erbe von Fritz Lang und dessen ebenfalls am Raum ausgerichteten Kino. In der Tat hat Argento in Interviews verschiedentlich seine...
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Aktuelle Texte

Tim Ingold

A rock is a rock is a rock.

As an anthropologist and an academic, I am incapable of doing anything with my hands except write and play my cello. Having carried out ethnographic fieldwork in Lapland, however, I used to be able to manage a herd of reindeer – though maybe not any more. Because of the nature of this fieldwork, I became steeped in the traditions of ecological anthropology – that is, in the study of the relationships between human beings and their environments, including everything that makes life possible. But I was also interested in the study of what is nowadays called material culture. At one time, ecological anthropology and the study of material culture were so closely joined as to be virtually indistinguishable. But not any more. Indeed it seems that in recent years, students of ecological anthropology and students of material culture have been talking increasingly past one another. This is very odd, given...

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Aktuelle Texte

Andreas Gelhard

Psychotechnik unter Bologna-Bedingungen

Als David McClelland 1973 forderte, nicht mehr Intelligenz, sondern Kompetenzen zu testen, ging es ihm vor allem darum, berufliche Eignungsprüfungen passgenauer und gerechter zu gestalten. Anders als die zu dieser Zeit in den USA weit verbreiteten Intelligenztests, die in unterschiedlichsten Berufsfeldern dieselben Testformate verwendeten, um eine nicht weiter spezifizierbare Befähigung-zu-allem zu prüfen, sollten die neuen Formate eine ganz auf die Anforderungen einzelner Berufe zugeschnittene Auswahl ermöglichen, die zudem die diskriminierenden Seiteneffekte der Lehre von der angeborenen Intelligenz vermied. Neben seiner psychologischen Sachkenntnis brachte McClelland dabei auch seine Expertise als Unternehmensberater ein und forderte seine Kollegen auf, den Schreibtisch zu verlassen, um sich ein genaues Bild von den spezifischen Anforderungen einzelner Berufsfelder zu machen (↑ Schlüsselqualifikationen).

Das Konzept der Kompetenz markiert so einen entscheidenden Wendepunkt in der Erfolgsgeschichte psychologischer Testformate, die um 1900 mit der aufkommenden Psychotechnik und ihrem ersten bahnbrechenden Konzept, dem Intelligenzquotienten, begann.

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