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Claudia Sedlarz: Frühe deutsche Ripa-Rezeption bei Harsdörffer, Masen und Greflinger
Frühe deutsche Ripa-Rezeption bei Harsdörffer, Masen und Greflinger
(S. 311 – 334)

Claudia Sedlarz

Frühe deutsche Ripa-Rezeption bei Harsdörffer, Masen und Greflinger

PDF, 24 Seiten

  • Kunstgeschichte
  • Kunsttheorie
  • Barock
  • Malerei
  • 17. Jahrhundert
  • Ikonologie

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Deutsch

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Claudia Sedlarz

ist Leiterin der Arbeitsstelle des Projekts »›Berliner Klassik‹. Eine Großstadtkultur um 1800« an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin, wo sie zuvor als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Kritischen Moritz-Ausgabe mitwirkte.

Cornelia Logemann (Hg.), Michael Thimann (Hg.): Cesare Ripa und die Begriffsbilder der Frühen Neuzeit

Kaum ein Werk hat die allegorischen Bildwelten der Frühen Neuzeit mehr beeinflusst als Cesare Ripas »Iconologia«. Sie erlebte seit der Erstausgabe 1593 zahlreiche Erfolge, die sich nicht nur an den weit verbreiteten Ausgaben und Übersetzungen messen lassen, sondern vor allem an den Spuren, die Ripas Bildenzyklopädie zunächst in Bildern, Fresken, Architekturen, und irgendwann auch in der Werbegrafik, in Spielkarten, Dekorationen etc. hinterlassen hat. Ripas konsequente Personifizierung abstrakter Begriffe bündelt einerseits die Traditionen der Antike und des Mittelalters, doch durch die Verbindung bildpraktischer Ansprüche mit einer differenzierten theoretischen Reflexion wird die »Iconologia« zu einem Schlüsselwerk der Bilddiskurse in der Frühen Neuzeit. Damit berührt Ripas Bildtheorie Grundfragen der europäischen Bildkultur, die erst die Moderne mit ihrer Inszenierung eines radikalen Bruches zunächst nach 1800, dann aber vor allem im 20. Jahrhundert obsolet gemacht hat. Der Band fragt nach den poetologischen und bildgeschichtlichen Folgen der »Iconologia« weit über das direkte Wirkungsfeld Cesare Ripas hinaus und versucht eine neue Verortung des Ausdrucksmittels Personifikation für die Bild-Diskurse nach 1600.

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