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Anna Kavan: Asylstück und andere Geschichten

Anna Kavan

Asylstück und andere Geschichten

Übersetzt von Helma Schleif

Gebunden, 160 Seiten

ePub

Die Geheimnisvollste von allen

Gleißende Gefühle inmitten von Trug und ­Entfremdung, taghelle Gedanken angesichts des verordneten Wahns, ­luzide Fluchtträume aus dunklen Klinikwelten: Die vor dem Hinter­grund eigener Psy­­cha­trie­erfahrungen verfassten ­Geschichten Anna Kavans lesen sich  wie Kriegsreportagen aus dem Innenleben der ­modernen Seele.
Kavans hohe Imaginationskunst steht neben der eines Franz Kafka oder Maurice Blanchot, ihre Lite­ratur für einen so unerbittlichen wie empfindsamen Blick auf eine »condition feminine« unter patriarchalischen Verhältnissen.


Diese erste unter dem selbstgewählten neuen Namen publi­zierte Textsammlung markiert eine tiefreichende Wendung im Werk der großen Autorin, entfaltet sie doch erstmals ­jenen »halluzinatorischen Realismus«, für den sie heute so berühmt ist und der ihre Literatur bis in unsere Gegenwart leuchten lässt.

  • Depression
  • Körper
  • Subjektivierung
  • Identität
  • Gender
  • Psychiatrie
  • Feminismus

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Anna Kavan

Anna Kavan

(1901–1968) begann während ihrer ersten Ehe zu schreiben und veröffentlichte zunächst unter dem Namen Helen F­erguson ihre Romane, bis sie 1939 Namen und Aussehen ihrer eigenen Hauptfigur Anna Kavan annahm. Sie hinterließ ein beeindruckendes, von zahlreichen Autor:innen wie Anaïs Nin, Doris Lessing, JG Ballard bis Patty Smith und ­Jonathan Lethem hochgeschätztes Werk.
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