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Inhalt
Maria Filomena Molder . The Alms of Time . . . . . Slavs and Tatars . Reverse Joy . . . . . Jochen Thermann . Der Hilfskoch . . . . . Damian Christinger, Monica Ursina Jäger . Fiktionen von Heimat . . . . . Thomas Huber . Generation of the Lynn Hershman Antibody . . . . . Zoran Terzić . Political Transplants . . . . . Boutiquen am Bosporus . . . . . Jean-Luc Nancy . Zah Zuh . . . . . . . . . . . Xenolinguistics . . . . . Honoré Daumier: Don Quixote lisant . . . . . Angelika Meier . Wer ich wirklich bin . . . . . Ich erinnere mich . . . . . Michele Pedrazzi . The Next Bit. Corpo a corpo con l’ignoto . . . . . Helmut J. Schneider . Wie fern darf der Nächste sein? . . . . . A.K. Kaiza . An Annotated History of Wakanda . . . . . Maria Filomena Molder . Die Almosen der Zeit . . . . . Jochen Thermann . The Assistant Chef . . . . . Zoran Terzić . Transplants politiques . . . . . Jean-Luc Nancy . Zah Zuh . . . . . A.K. Kaiza . Eine kommentierte Geschichte Wakandas . . . . . Helmut J. Schneider . How Distant Can My Neighbor be? . . . . . Michele Pedrazzi . The Next Bit: un corps à corps avec l’inconnu . . . . . Jean-Luc Nancy . Zah Zuh . . . . . Zoran Terzić . Politische Transplantate . . . . . Jean-Luc Nancy . Zah Zuh . . . . . Damian Christinger, Monica Ursina Jäger . Homeland Fictions . . . . . Slavs and Tatars . Reverse Joy . . . . . Jochen Thermann . L’aide-cuisinier . . . . . Angelika Meier . Who I Really Am . . . . . Michele Pedrazzi . The Next Bit. Hautnah am Körper des Unbekannten

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DIAPHANES MAGAZINE No. 3

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Kommt ein Polizist zu einem Mann, der beschuldigt wird, seinen kleinen Sohn zu Tode geschüttelt zu haben. Wie ist denn das passiert?, will der Polizist wissen. So!, gibt der Mann...

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Eine wahre Wundertüte

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    Ich erinnere mich

    In der Folge von Georges Perecs Erinnerung 480: "Ich erinnere mich… (Fortsetzung folgt…)"

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    John Donnes Paradoxien und Probleme

    …rather alarms, to truth to arm her than enemies, and they have only this advantage to scape from being called ill things, that they are nothings…

  • FIKTIONARIUM

    FIKTIONARIUM

    Nicht im Dienste irgendeines Wissens oder Spekulierens will dieses fortlaufende Register Eintragungen über Vorstellbares ansammeln: Namen, Objekte, Phänomene, Singularitäten.

  • Questionnaire

    Apfel oder Zitrone? Remembering, what do you hear? Wie sterben? Nord oder Süd? A question to which “yes” is always your answer?

Magazin Spezial

Angelika Meier

Dreifaltigkeit meiner Zwirnspulenexistenz

In perfekt sitzender Uniform, die Hakenkreuzbinde frisch aufgebügelt, stehe ich in einer langen Schlange in einer amerikanischen Behörde, um einen Antrag auf einen total war zu stellen, doch nach stundenlangem Schlangestehen teilt mir der freundliche Sachbearbeiter mit, dass das application form for foreign aggressions im Saal nebenan zu erbitten sei. Da ich ein depressiver Faschist bin, lasse ich trotz meiner feschen braunen Uniform den Kopf immer recht schnell hängen und beschließe daher, für heute Schluss und lieber erst morgen den nächsten Versuch zu machen. Am nächsten Morgen stehe ich so auch tatsächlich wacker in der richtigen Schlange, habe dann aber nicht alle Papiere zusammen, um ordnungsgemäß einen total war zu beantragen. Neben der Geburtsurkunde (Original, keine Kopie!) fehlen mir zwei weitere Empfehlungsschreiben amerikanischer Staatsbürger. Man braucht fünf. Aber – ich dachte, drei… Nein, fünf insgesamt! Lächelnd hebt die Sachbearbeiterin ihre rechte Hand, die Finger anschaulich gespreizt. Wo ich doch aber schon...

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»Ineluctable modality of the visible: at least that if no more, thought through my eyes. Signatures of all things I am here to read, seaspawn and seawrack, the nearing tide, that rusty boot. Snotgreen, bluesilver, rust: coloured signs. Limits of the diaphane. But he adds: in bodies. Then he was aware of them bodies before of them coloured. How? By knocking his sconce against them, sure. Go easy. Bald he was and a millionaire, MAESTRO DI COLOR CHE SANNO. Limit of the diaphane in. Why in? Diaphane, adiaphane. If you can put your five fingers through it it is a gate, if not a door. Shut your eyes and see.


Rhythm begins, you see. I hear. Acatalectic tetrameter of iambs marching. No, agallop: DELINE THE MARE.


Open your eyes now. I will. One moment. Has all vanished since? If I open and am for ever in the black adiaphane. BASTA! I will see if I can see.


See now. There all the time without you: and ever shall be, world without end.«


James Joyce

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