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Leonard Suryajaya: Homeland Security (Detail)

Eric Baudelaire. Walked The Way Home

06.03.2018 – 29.04.2018

n.b.k. – Neuer Berliner Kunstverein
Chausseestrasse 128/129
10115 Berlin
Deutschland

The Storming of the Winter Palace
Exhibition

06.04.2018 – 06.06.2018

Muzeum Sztuki – ms1
Więckowskiego 36
90-001 Łódź
Poland

Scripted Culture: Book-Launch Zürich

15.06.2018, 18:00

ZHdK – Zürcher Hochschule der Künste
Pfingstweidstrasse 96
8031 Zürich
Schweiz

Ausstellung: Eccentric Values after Eisenstein

20.04.2018, 19:00 – 25.05.2018

ESPACE DIAPHANES
Dresdener Str. 118
10999 Berlin
Deutschland

Weitere Themen
  • Farbe und Bedeutung

    Farbe und Bedeutung

    Who is afraid of Red, Yellow, Blue…?

    • Monochrom
    • Semiotik / Semiologie
    • Bildlichkeit
    • Farbenlehre
    • Farbe
  • Choreographing multitudes

    Choreographing multitudes

    • Massenpsychologie
    • Schwarmforschung
    • Soziale Netzwerke
    • Soziale Bewegungen
    • Medien des Sozialen
    • chore
    • Protestbewegungen
    • Menge
  • Observing the Spectator

    Observing the Spectator

    • Betrachter
    • Optische Täuschung
    • Spiegel
    • Blick
  • Kunst, Medien, Körper

    Kunst, Medien, Körper

    Medien des Körpers, Körper der Medien

    • Körper
    • Medien der Kommunikation
    • Medien des Sozialen
    • Kunst
    • Digitale Medien
    • Gender
Aktuelle Texte

Dietmar Dath

Do you want to believe in language?

Asleep, Patrick sees what he doesn’t believe while he’s awake.

The index calculates everything. Announcements of awards, mostly false, light up then die. His dopamine balance feeds the list. Limbic structures support it. Brain means house, should have windows. But they’re slow shutter pictures of the past.

 

Five minutes past four, Patrick is woken up by a noise. He’s lying in the small room. Renate is sleeping in the big one.

“Maybe I’ll get an idea during the night,” he had justified his move to the couch, “Then I’ll have to send it to them. We’re sending the thing off tomorrow.” He was afraid of saying what he knew about Kerstin in his sleep, while lying next to Renate. In the darkness he feels the room buzzing at him. His brain answers the hum, singing sugar and protein, talking perineural network that controls the form and function of the synapses which guide all...

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Von Bäumen, Neophyten und Druiden
Von Bäumen, Neophyten und Druiden

Damian Christinger, Monica Ursina Jäger

Fiktionen von Heimat

Durch den Klimawandel werden sich die Wälder in der Schweiz grundlegend verändern. Wir sitzen hier im Zug von Chur nach Zürich und schauen auf die Winterlandschaft, die an uns vorbeizieht. Das Weiß des Schnees kontrastiert mit den braunen Grundtönen der umliegenden Wälder. Einige immergrüne Nadelbäume und der Efeu setzen farbliche Gegenakzente. Wenn mein Sohn, der heute in den Kindergarten geht, mit seinem Enkel die gleiche Strecke befahren wird, werden die Wälder im Winter grün sein. So zumindest prognostizieren es die...
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Durch die amerikanische Nacht
Durch die amerikanische Nacht

Mike Wilson

Rockabilly

Mein Kopf ist schwer, es kostet mich einige Mühe, die Augen zu öffnen, mein Körper ruht reglos auf dem ­Lay-z- Boy-Sessel, meine Hände reagieren nicht, bleierne Lappen, es gelingt mir, durch die Lider zu blinzeln, ich sehe verschwommene Schatten. Ich presse die Stirn gegen das Fenster und schirme das Licht mit den Händen ab, um zu sehen, was sich in der Dunkelheit des Nachbargartens abspielt. Es fällt mir schwer, aber die Augen passen sich an das Dunkel an. Rockabillys verschwitzter...
  • Dystopie
  • Popkultur
  • Obsession
  • Gegenwartsliteratur
  • Phantastik
An immodest proposal
An immodest proposal

Stephen Barber

A War of Fragments: World Versus America

J.G. Ballard’s self-declared ‘Immodest Proposal’ for a global war-­alliance to exact the destruction of America demonstrates the provocatory zeal of his last fiction plans, as well as their enduring prescience. As Ballard emphasises several times in the World Versus America notebooks, he is utterly serious in his concerns and visions. Although the Ballard ­estate declined permission for any images of pages from the World Versus America archival notebooks to accompany this essay, any member of the general public interested to do...
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Digital Disrupture
Digital Disrupture

Dieter Mersch

Digital Criticism

Theorien des Digitalen beziehen ihre Konjunktur aus einer zweideutigen Lage. Zum einen besitzen sie ihre Herkunft in den Visionen und Utopien der gegenkulturellen Aufklärung der 1970er Jahre, aus denen nicht nur der Personal-Computer, sondern auch die Medienwissenschaften und Medientheorien hervorgegangen sind, die den digital disrupture theoretisiert und unter Reflexion gestellt haben und nach deren Diagnose wir vor einer ebenso nachhaltigen Zäsur stehen wie die frühe Neuzeit mit der Erfindung des Buchdrucks. Alle Zeichen und Inhalte bisheriger Kulturen stehen damit auf...
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Wissenschaft

Maria Filomena Molder

So many egoists call themselves artists…

“So many egoists call themselves artists,” Rimbaud wrote to Paul Demeny on May 15, 1871. Even though that is not always obvious, ‘I’, the first person, is the most unknown person, a mystery that is constantly moving towards the other two, the second and third persons, a series of unfoldings and smatterings that eventually gelled as ‘Je est un autre’. That is why ‘apocryphal’ is a literarily irrelevant concept and ‘pseudo’ a symptom, the very proof that life, writing, is made up of echoes, which means that intrusions and thefts (Borges also discusses them) will always be the daily bread of those who write.

Words from others, words taken out of place and mutilated: here are the alms of time, that squanderer’s sole kindness. And so many others, mostly others who wrote, and many other pages, all of them apocryphal, all of them echoes, reflections. All this flows together into—two centuries...

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Wissenschaft

Helmut J. Schneider

Eine Phänomenologie des Mitleids

Vom Gefühl und besonders vom Leiden aus ergibt sich kein Weg zur Ethik mitmenschlichen Verhaltens. Die dominierende Gefühlsbetonung im Mitleid verwischt nach Hamburger die Tatsache, dass wir das Leiden des Anderen immer nur im Modus der distanzierten und vermittelten Vorstellung eines Als-Ob erfahren können. Mitleidend leiden wir ohne zu leiden, im Bezug auf das Leiden des Anderen ist nur Teilnahme, nicht aber identifizierende Teilhabe möglich, wie sehr Letzteres auch immer wieder suggeriert werden mag. Hamburger zitiert den Egoismus-Apologeten Max Stirner, man könne zwar nicht die Zahnschmerzen seines Mitmenschen haben, jedoch: »Ihn schmerzt sein Zahn, mich aber schmerzt sein Schmerz.« Man ist versucht, hier an Bill Clintons berühmt-berüchtigtes Bekenntnis zu erinnern, »I feel your pain« (oder Angela Merkels angesichts der leidenden griechischen Bevölkerung »blutendes Herz«). Solche emotionalen Bekundungen können selten ein »Moment des Selbstbezugs«, zugespitzt des narzisstischen Selbstgenusses oder auch Selbstmitleids, verleugnen. Dagegen wird in dem rational verstehenden Bezug der Andere...

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