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PERMANENT GREEN LIGHT. Screening with Dennis Cooper and Zac Farley

14.12.2019, 20:00

ESPACE DIAPHANES
Dresdener Str. 118
10999 Berlin

Hito Steyerl. Ausstellung in der n.b.k.

23.11.2019 – 26.01.2020

n.b.k.
Chausseestrasse 128/129
10115 Berlin
Deutschland

Artists & Agents. Performancekunst und Geheimndienste

26.10.2019 – 22.03.2020

HMKV – Hartware MedienKunstVerein im Dortmunder U
Leonie-Reygers-Terrasse
44137 Dortmund

Weitere Themen
  • minima oeconomica

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    Analysen und Kritik moderner Ökonomie, deren Wissenschaft und Legitmation im Zeitalter der Finanzialisierung

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  • Die Unbedingte Universität

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Aktuelle Texte

Felix Stalder

Subjektivierung und Authentizität

Die Verfahren, die Authentizität feststellen und performieren, haben sich radikal verändert, von einem inneren Wesenskern, der sich über seine Unveränderbarkeit manifestiert, zu einer dynamischen Echtzeitproduktion auf Basis multi-direktionalem Feedback. Je mehr die großen, Top-down-Erzählungen – von der Freiheit, vom Markt, vom Sozialstaat, vom technischen Fortschritt – an Bindungskraft verlieren, desto mehr gewinnen solche Bottom-up, Feedback-basierten Sinn- und Authentizitätsstrukturen an Bedeutung. Die Gefahr, dass dies die Fragmentierung der Gesellschaft weiter vorantreibt, ist sehr real. Wenn es jedoch gelingt den Kreis der Akteure, die in solche post-kybernetischen (weil kommunikations- und nicht kontrollorientierten) Feedbackschleifen einbezogen sind, zu erweitern, etwa auf Tiere, Bäume und Flüsse, so könnte daraus durchaus eine neue große Erzählung entstehen, die diese Fragmente wieder stärker miteinander verbindet.

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Mehdi Belhaj Kacem, Antoine d’Agata

Diagonale du vide

“If there is an artist capable of making these vacuums speak, it is d’Agata. To show what is not visible, to make present what can not be represented. There is a visual 'spectralism' about Antoine. It is about recording the spasms of humanity that is committing suicide, which has access to all the information needed to know what it is doing, and yet does nothing to revert the trend. We documented this suicide during a week of shared driving, of...
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Kunst
Ein Roadtrip ohne Road

Mário Gomes

Ein Roadtrip ohne Road

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Kunst

Sandra Frimmel

Warum soll das Kunst sein?

Ich hasse die Avantgarde. Wenn ein derart selbstironischer und selbstreflexiver Künstler wie Yuri Albert solch eine Aussage über Kunst trifft, dann sind Zweifel angebracht. Wie seine gesamte Serie Elitär-demokratische Kunst spielt auch dieser Werktitel bewusst mit einfachen Bejahungen und Verneinungen und rückt zugleich das Rezeptionsdilemma der Serie ins Bild: Ein (Groß-)Teil der künstlerisch vorgebildeten Betrachter sieht die Arbeiten in Stenografie als abstrakte Formen, ohne den Text zu verstehen, und nur die wenigen, die (russische) Stenografie lesen können, nehmen einen Text wahr, der für sie jedoch nicht zwangsläufig Kunst sein muss.

Ich hasse die Avantgarde entstand 2017 nach einer Skizze von 1987 als Reaktion auf eine veränderte Rezeptionssituation der nonkonformistischen Kunst. Mit Beginn der Perestroika konnte die inoffizielle Kunst, die bislang aus dem staatlichen Kunstbetrieb, d.h. aus der offiziellen Infrastruktur von Museen und Ausstellungsräumen sowie aus den Diskursen von Kunstwissenschaft und -kritik ausgeschlossen war, plötzlich in größeren, öffentlich zugänglichen Ausstellungen gezeigt werden....

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Was ist ein Autor?
Was ist ein Autor?

A. L. Kennedy

Was ist ein Autor?

Was ist ein Autor? DIE, die den Amphetaminträumen allerorten den Puls fühlt, die schreiende Schlagzeilen ätzt, um das Fieber zu schüren. Die allmorgendlich eine Dosis Paranoia zubereitet, den abgründigen Furor noch ein wenig hochdreht. Wenn alles in Flammen steht, dann weißt du – eine Autorin ist als Erste dort gewesen, hat Worte genommen und sie in Scheiße getunkt, Bedeutungen ins Gegenteil verkehrt und geistige Gesundheit neu buchstabiert. DIE den Winzlingen und Wütenden ihre Reden schreibt. Die jede Forderung, jede Anspruchsäußerung in ein Gedicht...
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Literatur

Stephen Barber

Twenty-four hours in state of unconsciousness

Now the dead will no longer be buried, now this spectral city will become the site for execrations and lamentations, now time itself will disintegrate and void itself, now human bodies will expectorate fury and envision their own transformation or negation, now infinite and untold catastrophes are imminently on their way —ready to cross the bridge over the river Aire and engulf us all — in this winter of discontent, just beginning at this dead-of-night ­instant before midnight, North-Sea ice-particles already crackling in the air and the last summer long-over, the final moment of my seventeenth birthday, so we have to go, the devil is at our heels… And now we’re running at full-tilt through the centre of the city, across the square beneath the Purbeck-marble edifice of the Queen’s ­Hotel, down towards the dark arches under the railway tracks, the illuminated sky shaking, the air fissured with beating cacophony,...

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Digital Disrupture
Digital Disrupture

Dieter Mersch

Digital Criticism

Theorien des Digitalen beziehen ihre Konjunktur aus einer zweideutigen Lage. Zum einen besitzen sie ihre Herkunft in den Visionen und Utopien der gegenkulturellen Aufklärung der 1970er Jahre, aus denen nicht nur der Personal-Computer, sondern auch die Medienwissenschaften und Medientheorien hervorgegangen sind, die den digital disrupture theoretisiert und unter Reflexion gestellt haben und nach deren Diagnose wir vor einer ebenso nachhaltigen Zäsur stehen wie die frühe Neuzeit mit der Erfindung des Buchdrucks. Alle Zeichen und Inhalte bisheriger Kulturen stehen damit auf...
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Diskurs

Marcus Quent

Vom Verrinnen der Zeit in der absoluten Gegenwart

Wenn der »Glaube an die Welt« fehlt, wenn man die Welt verloren hat oder ihrer beraubt wurde, so ist alles, was in einem solchen Zustand des Unglaubens übrigbleibt, das Verrinnen der Zeit. Das Verrinnen der Zeit, das heute mehr und mehr zu sich selbst zu kommen scheint, sich seiner Vollendung zuneigt, ist ein Prozess, der von den Einzelnen als undurchsichtiges und widersprüchliches Geschehen erfahren wird, der aber als solches unbegreifliches Geschehen zugleich die Gestalt eines unumstößlichen Faktums annimmt. Dass Zeit nur verrinnen kann, dass es sie nur als verrinnende, als Maß ihres eigenen Verrinnens gibt, wird allgemein akzeptiert und vorausgesetzt. Diese allseits vorherrschende Überzeugung, die sich selbst als reines Faktum präsentiert, gründet jedoch in einem Vergessen und einem Verrat. Vergessen und verraten sind, mit Deleuze gesprochen, die in der Welt hervorgerufenen »Ereignisse« und die in die Welt gebrachten »Zeit-Räume«. Sie zeugen von der Möglichkeit und Wirklichkeit eines anderen Zeit-Maßes. Vergessen...

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Courbets Gesicht, erfunden von Baudelaire
Courbets Gesicht, erfunden von Baudelaire

Michael F. Zimmermann

Courbet als Assyrer

Im Jahre 1847 reichte Gustav Courbet zum Salon, der großen Jahresausstellung der französischen Kunst, ein Selbstbildnis ein, das erst 1848 unter dem Titel »Le Violoncelliste« angenommen wurde. Er präsentiert sich darin nicht als Maler, sondern als leidend einfühlender Cellist. Den Bogen hält er in der Linken, obwohl er Rechtshänder war. Dass er sich weigert, sein Spiegelbild für das Publikum umzudrehen, so dass es wieder seitenrichtig erscheint, mochte noch als Authentizitätsmerkmal erscheinen. Dass er jedoch zudem seine Ambitionen als Maler durch...
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