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Artur Żmijewski: Kunst als Alibi – Buchpräsentation

19.01.2018, 18:00
Galerie Peter Kilchmann, Zahnradstrasse 21, 8005 Zürich

Das Zentrum Künste und Kulturtheorie (ZKK) der Universität Zürich  präsentiert in Anwesenheit Artur Żmijewskis den Band »Kunst als Alibi«. Von Sandra Frimmel, Fabienne Liptay, Dorota Sajewska und Sylvia Sasse herausgegeben versammelt er ausgewählte Essays, Gespräche und Bilder ­Żmijewskis, die die Idee der künstlerischen Praxis, die er selbst auch »Angewandte Gesellschaftskunst« nennt, vorstellen und diskutieren.

Die Buchpräsentation findet im Rahmen der Vernissage von Ursula Biemann und Group Show statt.

Sandra Frimmel (Hg.), Artur Żmijewski, ...: Kunst als Alibi

Kunst als Alibi – damit ist eine Strategie des polnischen Videokünstlers Artur Żmijewski benannt. In seinen Arbeiten rehabilitiert Żmijewski die Idee der Wirkung von Kunst auf die Gesellschaft als Konzept autonomer Kunstproduktion. Dabei verzichtet er radikal auf eine Ästhetisierung der Wirklichkeit. Kunst ist für ihn vielmehr ein »Werkzeug«, ein »Mechanismus« und manchmal auch nur das »Alibi«, um politisch in die Welt eingreifen zu können. Er arbeitet mit MuseumsdirektorInnen, mit Frauen im Gefängnis, mit KünstlerInnen, AktivistInnen und PolitikerInnen.
Der vorliegende Band versammelt ausgewählte Essays, Gespräche und Bilder ­Żmijewskis, die die Idee der künstlerischen Praxis, die er selbst auch »Angewandte Gesellschaftskunst« nennt, vorstellen und diskutieren.