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Wissenschaft

»The camera is my »exosomatic extension‹.«
»The camera is my »exosomatic extension‹.«

Gertrud Koch, Michael Lüthy, ...

A Walk With Allan Sekula Through His Exhibition

Gertrud Koch: We would like to start by discussing the different narrative forms you have chosen for the titles of your series, like »story«, »fable« or »tale«: how would you differentiate between stories and fables, and what autobiographical narratives are involved here? Is it a kind of metanarrative, is it a composing of different narrative moments?
   Allan Sekula: Very often my titling a particular work has an idiomatic logic: Fish Story has a vernacular resonance, particularly in American English where a...
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Aktuelle Texte
Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.?

Alexander García Düttmann

Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.?

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Aktuelle Texte
Es gibt kein absolutes Besonderes.

Rolf Bossart, Milo Rau

Es gibt kein absolutes Besonderes.

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News + Veranstaltungen

Anthropocene Lecture: Bruno Latour

29.09.2017, 19:00

Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin
Deutschland

Sturm auf den Winterpalast: Geschichte als Theater

23.09.2017 – 25.10.2017

Gessnerallee Zürich
Gessnerallee 8
8001 Zürich
Schweiz

Straub/Huillet: Sagen Sie's den Steinen

13.09.2017 – 19.11.2017

Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
10557 Berlin
Deutschland

32. Literaturtage Lana mit Joseph Vogl

30.08.2017, 20:00 – 02.09.2017

Schallerhof in der Vill
Raffeingasse 2
39011 Lana
Italien

 

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  • minima oeconomica

    minima oeconomica

    Analysen und Kritik moderner Ökonomie, deren Wissenschaft und Legitmation im Zeitalter der Finanzialisierung

    • Finanzmärkte
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    • Diskursgeschichte
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  • Das Subjekt des Kapitalismus

    Das Subjekt des Kapitalismus

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Aktuelle Texte

André Lepecki

Even in the most adverse environments…

With freedom to sensorially redistribute, yet disengaged, the question is how to transform passive agitation (i.e., a movement that by moving keeps everything in place), how to transform aesthetic yet disengaged participation into engaged action. Which means that the choreopolitical question for a passive-yet-participating society becomes the following: how to rescue and activate politically and aesthetically that other central element constitutive of the political (at least as much as dissensus), energeia? That concept coined by Aristotle where notions of actuality, work, ephemerality and dynamics all converge to manifest and produce (choreo-)political energy?29 As work that works, as energy that energizes, and as movement that in moving triggers action, the semantic field defined by energeia is one without which there would be no politics; and indeed, no dancing. Energeia qualifies movement (kinesis) not only as something that moves, but as a motion that acts. It is thanks to it that a...

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Aktuelle Texte

Joseph Vogl

»DIE SCHULD GEHÖRT MIR!«

Morde und Schriften sind nicht nur miteinander verschränkt, sie sind vielmehr zu gleichen Teilen das, wofür eine große Autorschaft, eine gleichsam hyperbolische Urheberschaft reklamiert worden ist. So sind die diversen Texte nicht einfach Ankündigung oder Geständnis einer künftigen Tat, sondern vor allem Variationen über das Thema Ruhm, Fama und Infamie. Und all das transportiert auch der Mordanschlag selbst. »Ich frage mich«, schreibt Eric Harris im Tagebuch, »ob jemand ein Buch über mich schreiben wird. Sicher sind hier haufenweise Symbolismus, Doppelsinn, Themen, Schein vs. Realitätsscheiße im Spiel. Es fühlt sich verdammt besser an, wenn es geschrieben ist.« Das Schreiben über unvergleichliche Taten, dann der Exzess dieser Taten selbst, dann das Schreiben darüber – das ergibt ein dichtes Verweissystem, in dessen Fluchtpunkt eine unverwechselbare Täter- und Autorschaft steht und das aus dem Ganzen eine einzige, einzigartig autorisierte Handlungseinheit macht. Als könnte alles ein für alle Mal gesagt werden, als könnte man alle Diskurse...

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Aktuelle Texte

Michael Ott

Leitbegriffe in Richtung der Kontrollgesellschaft

Im Unterschied zum Begriff der »Bildung« haben skills und Schlüsselqualifikationen eine rhetorisch wie politisch grundsätzlich andere Qualität. Während »Bildung« zwar noch immer ein positiv gewerteter, nur auch ein sehr wolkiger Begriff ist, steht es um Termini wie »Informationskompetenz«, »Zeitmanagement« oder »Schlüsselqualifikation« ganz anders. Ihr gemeinsamer Nenner – auch in linguistischer Hinsicht – ist ihre technisch-praktische Anmutung; sie sind, wie die Sektoren des Wissens oder der Praxis, auf die sie in Komposita bezogen sind (»Medienkompetenz«), bestens segmentierbar, modularisierbar und zertifizierbar. Gemeinsam ist dem Jargon der skills auch der eklatante Funktionalismus; als Bildungsziele sind sie eben nicht an Persönlichkeiten, noch nicht einmal an Wissensbereichen oder an konkreten Tätigkeitsfeldern, sondern allein an hypothetischen Funktionen und Brauchbarkeiten der Subjekte orientiert. Und auffällig ist schließlich eine gewisse »Potentialität«: Die Begriffe leisten eine Entkopplung der vermittelten »Qualifikation« vom selbstbezüglichen, trägen »Bildungswesen« und scheinen »Kompetenzen« folglich nicht an (vergangene, vergängliche) Wissensbestände zu knüpfen, sondern an (künftige, ungeahnte) Herausforderungen.

Das Versprechen,...

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Aktuelle Texte

Robert Pfaller

Über Freude, Alterität und öffentlichen Raum

Nicht nur jeder Illusion  wohnt etwas Spielerisches, sondern auch umgekehrt jeglichem Spiel eine Illusion, ein bestimmtes »als ob«, inne. Das bedeutet, dass innerhalb der von Roger Caillois vorgeschlagenen Unterteilung der Spiele in Mimikry (darstellendes Spiel wie z.B. Theater), Agon (Wettkampfspiel), Ilynx (Rausch, Schwindel, wie z.B. beim Schaukeln) und Alea (Zufallsspiel, wie z.B. Roulette) die Gattung der Mimikry nicht nur eine Gattung neben anderen ist. Vielmehr muss man von der Mimikry sagen, dass sie über die anderen Gattungen »übergreift«: Nicht nur im theatralischen Spiel, sondern auch in jeder der anderen Kategorien des Spiels steckt ein mimetisches Moment, ein »als ob«: Im Wettkampf muss man so tun, als ob es von unüberbietbarer Wichtigkeit wäre, den anderen zu schlagen oder den angestrebten Erfolg zu erzielen (»Ein Stürmer muss für einen solchen Ball leben«, sagte ein bekannter österreichischer Fußballtrainer einmal); im Ilynx muss man den Kontrollverlust simulieren; im Zufallsspiel muss man so tun, als...

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