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Rosalind C. Morris: Thesen zur neuen Öffentlichkeit
Thesen zur neuen Öffentlichkeit
(S. 115 – 131)

Rosalind C. Morris

Thesen zur neuen Öffentlichkeit

PDF, 17 Seiten

  • Protestbewegungen
  • Öffentlichkeit
  • Menge
  • Crowdsourcing
  • Occupy Wall Street

Meine Sprache
Deutsch

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Deutsch, Englisch, Französisch

Rosalind C. Morris

ist Professorin am Department of Anthropology der Columbia University, New York. Sie hat zur Geschichte der Moderne und der Massenmedien in Südostasien geforscht sowie eine Ethnografie der Minenarbeiter in Südafrika verfasst. Insbesondere beschäftigt sie sich mit der Frage von Sprache und Repräsentation.

Gesellschaft für Medienwissenschaft (Hg.): Zeitschrift für Medienwissenschaft 7

Serielle Produktion, Strukturen und Ästhetiken der Serialität und serienförmige Zeit- und Verhaltensordnungen sind ein ausgezeichnetes Signum der Moderne. Sie sind eng verbunden mit den zyklischen Bewegungen der Maschinen und der damit einhergehenden serialisierten industriellen Produktion. Zugleich mit den seriellen Produktionsverfahren entstanden im 19. Jahrhundert serielle mediale Formen wie in Serien veröffentlichte Romane, Comics, Zeitschriften. Wie sehr sich die Serien der Produktion und die medialen Serien gegenseitig steigern, zeigt sich genau zu jenem Zeitpunkt, an dem Medien zu Massenmedien werden. Daher ist es nicht erstaunlich, dass das Prinzip der Serie sowohl in den Wissenschaften, Künsten und schließlich in der philosophischen Reflexion Einzug hielt.

 

Schwerpunktredaktion: Benjamin Beil, Lorenz Engell, Jens Schröter, Herbert Schwaab, Daniela Wentz