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Eva Geulen: Morphologische Reihen
Morphologische Reihen
(S. 105 – 118)

Eva Geulen

Morphologische Reihen

PDF, 14 Seiten

  • Serialität
  • Film
  • Wiederholung
  • Denkt Kunst
  • Serie

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Deutsch

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Eva Geulen

seit 2012 Professorin für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Aktuelle Forschungsschwerpunkte: Erziehungsdiskurse 1800 und 1900; Goethes Morphologie und ihre Rezeption im 20. Jahrhundert.

Weitere Texte von Eva Geulen bei DIAPHANES
  • Beispiellos: Adorno

    In: Christian Lück (Hg.), Michael Niehaus (Hg.), Peter Risthaus (Hg.), Manfred Schneider (Hg.), Archiv des Beispiels

Elisabeth Bronfen (Hg.), Christiane Frey (Hg.), ...: Noch einmal anders

Das Interesse an Formen des Seriellen hat längst, so scheint es, einen Paradigmenwechsel in den Kulturwissenschaften eingeleitet. Allenthalben werden Figuren und Logiken des Seriellen aufgespürt und als symptomatisch für eine moderne Ästhetik oder Epistemik ausgewiesen. Was aber macht das Serielle zum Seriellen, die Serie zur Serie? Wird das Serielle gewöhnlich über eine Semantik von Wiederholung, Schema und Variation erörtert, versucht sich dieser Band an einer alternativen Herleitung: als das Serielle soll jenes Prinzip gelten, das es ermöglicht, Differenz und Wiederholung, Singuläres und Plurales zu verschalten. Die vermeintliche Wiederholung führt zu einer Revision des Vorgängigen. So wiederholt die Serie nicht Gleiches, sondern erzeugt gerade im Zuge des Noch-einmal ein Differentes.