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Memory Biwa: Von Klang durchflutete Orte. Outa !Nansebs Briefe als  gegenarchivarische Hörübungen
Von Klang durchflutete Orte. Outa !Nansebs Briefe als gegenarchivarische Hörübungen
(S. 189 – 198)

Memory Biwa

Von Klang durchflutete Orte. Outa !Nansebs Briefe als gegenarchivarische Hörübungen

PDF, 10 Seiten

  • Berlin
  • Rassismus
  • De-Berlinisierung
  • Kolonialismus
  • Postkolonialismus
  • Heimat
  • Kolonialgeschichte

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Memory Biwa

Memory Biwa ist Historikerin und Künstlerin. In ihrer Praxis stützt sie sich auf die mündliche Überlieferung und Auralität von Formen antikolonialen Widerstands und des Genozids in Namibia und setzt sich mit Prozessen von Erinnerung und Reparation auseinander. Sie promovierte in Geschichte an der University of the Western Cape und forschte als Postdoktorandin zu Klangarchiven und Praktiken des Zuhörens an der University of Cape Town. Sie ist Teil des Kollektivs Listening at Pungwe, das mehrfach ausgezeichnet wurde und verschiedene Fellowships erhielt. Sie stellte unter anderem auf der Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst aus und ko-kuratierte einen ortsspezifischen Audio-Walk für die Wiesbaden Biennale. Biwa lebt in Windhoek und Berlin.
Weitere Texte von Memory Biwa bei DIAPHANES
Haus der Kulturen der Welt (Hg.): Deberlinisierung

140 Jahre nach dem Ende der Berliner Kongo-Konferenz (1884/85), bei der die industriellen und militärischen Mächte der Zeit über die Aufteilung des afrikanischen Kontinents berieten, setzte ein dreitägiges Programm im Haus der Kulturen der Welt in Berlin sich mit der Dringlichkeit und den Möglichkeiten einer Deberlinisierung auseinander: dem Prozess, diesen Komplex kolonialer Aneignung zu entflechten und seine Nachwirkungen zu hinterfragen.

 

Dieser Band versammelt Beiträge des Programms und präsentiert die wissenschaftlichen Erkenntnisse, Essays, Polemiken und literarische Ansätze, die aus ihm hervorgegangen sind. Durch eine transformative Poetik zwischen kreativem Handeln sowie Formen der Kritik und des Widerstands zeigt er Alternativen zur vorherrschenden Weltordnung und mögliche zukünftige Entwicklungen auf.

 

Mit Beiträgen von Yousra Abourabi, Didier Awadi, Jean Godefroy Bidima, Memory Biwa, Mansour Ciss Kanakassy, Daniele G. Daude, Nikita Dhawan, Mamadou Diouf, Soeuf Elbadawi, Christine Eyene, Tiken Jah Fakoly, N’Goné Fall, Seloua Luste Boulbina, Maame A.S. Mensa-Bonsu, Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, Simon Njami, Ladan Osman, Raphaëlle Red, Mahamadou Lamine Sagna, Alioune Sall, Felwine Sarr, Ẹniọlá Ànúolúwapọ́ Ṣóyẹmí, Hildegard Titus, Abdourahman Waberi, Hyam Yared

 

Kuratiert von Ibou Coulibaly Diop, Franck Herman Ekra und Bonaventure Soh Bejeng Ndikung

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