Ines Weizman, geboren in Leipzig, ist Professorin für Architekturgeschichte und -theorie sowie Leiterin des PhD Programms an der School of Architecture des Royal College of Art in London. 2022-2025 war sie Professorin am Institut für Kunst und Architektur der Akademie der bildenden Künste in Wien. Sie ist Gründungsdirektorin des Centre for Documentary Architecture (CDA), eines interdisziplinären Forschungskollektivs, das Forscher:innen und Studien aus Architekturgeschichte, Film und digitalen Technoligien verbindet. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen zählen Dust&Data: Traces of the Bauhaus across 100 Years (2019) und Documentary Architecture/ Dissidence through Architecture (2020) sowie Vorher und Nachher (2025, zusammen mit Eyal Weizman). Im Jahr 2023 war sie Kuratorin des litauischen Pavillons auf der Architekturbiennale in Venedig, wo sie auch eine Installation zum Thema „Joséphine Baker und moderne Architektur in der kolonialisierten arabischen Welt“ präsentierte.