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News + Veranstaltungen

Buchvernissage Performance-Chronik Basel (1987–2006)

08.12.2016, 18:00

Galerie Stampa
Spalenberg 2
4051 Basel
Schweiz

Die Sammlung (1987–2006) – Performance Chronik Basel – Band II

26.01.2017, 19:00

Kaskadenkondensator
Burgweg 7
4058 Basel
Schweiz

Philosophisches Café extra: Joseph Vogl und Wolfgang Streeck im Gespräch

15.12.2016, 19:00

Freie Akademie der Künste
Klosterwall 23
20095 Hamburg
Deutschland

Aktuell

McSorley’s occupe le rez-de-chaussée d’un immeuble en briques ­rouges au 15 Seventh Street, tout près de Cooper Square, où se termine le quartier de Bowery. C’est le plus vieux saloon de New York, ouvert en 1854. En quatre-vingt-huit ans, il a eu quatre propriétaires – un immigrant irlandais et son fils, un policier à la retraite et sa fille –, et ils se sont tous opposés au moindre changement. Il a été électrifié, mais le bar est obstinément éclairé par...

Aktuell

Ruedi Widmer

Für Mireille Suzanne Francette Porte, geboren 1947 in St. Etienne, ist das Nachleben der Bilder, der Größen der Geistesgeschichte und der geflügelten Worte vertrautes Terrain. Das Wort von Bataille, wonach – sinngemäß – der Dargestellte in einem Porträt mit Leib und Seele auf dem Spiel steht, kann als Leitspruch für Werk und Karriere der Künstlerin, die sich heute Orlan nennt, begriffen werden. Wobei sie, im Unterschied zu modernen Künstlerhelden und -antihelden wie Picasso oder Giacometti, besagtes Wort buchstäblich interpretiert und ihren eigenen Leib als Spieleinsatz handhabt. Wäre ihr Ansatz Mainstream geworden, würde man heute in der bildenden Kunst nicht so sehr von »Installation« oder »Performance«, sondern von »Operation« sprechen. Orlans Operationen sind Rituale, Theatervorstellungen, Teufelsaustreibungen. So wählte sie, als sie 31 war, in einer Operation, in der sie ihr Menstruationsblut via Vergrößerungsglas dem Blick des Publikums darbot, als Motto ein Wort von Freud: »Beim Anblick der Vulva rennt sogar der Teufel weg.« Den Weg für ihr weiteres Werk wies ihr im gleichen Jahr 1978 eine Notoperation in Paris, bei der ihr ein Fötus aus der Gebärmutter herausoperiert wurde. Sie sah damals, wie sie 2009 einem Journalisten des »Guardian« zu Protokoll gab, den Chirurgen als eine Priesterfigur und seine Assistenten als Messdiener in einer katholischen Messe. Das Licht von oben habe sie an Berninis Skulptur der heiligen Teresa erinnert. Porte nannte Schmerz einen Anachronismus, ließ sich ästhetisch-chirurgisch den Mund von Mona Lisa, aber auch den archaischer Frauenschönheit angedeihen, schenkte Madonna im...

Magazin
  • A Thousand Words

    Auf der Suche nach einer Werkform in der einzigen Verdichtung auf die Exaktheit einer Zahl: 1000 Wörter
  • Fictionary

    Fortlaufender Glossar des Vorstellbaren

  • Essay

    Versuchen, was das sein könnte, seit Montaigne noch immer.

  • NO W HERE

    Eine Carte Blanche für Künstler, Autoren, Denker, einen Leerraum zu besetzen und eine Atempause zu markieren.

Neuerscheinungen
Farbe und Bedeutung
Themen
  • Halluzinatorische Chroniken New Yorks

    Reportagen, Fiktionen, Wirklichkeiten der Hauptstadt des 20. Jahrhunderts

    • Atomzeitalter
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    • Reportagen
    • New York
  • Denkt Kunst!

    Denkt Kunst! Das bedeutet, sie zuallererst angemessen denken zu lernen – das heißt, in Begriffen und Argumenten zu fassen, was sich vorderhand nicht in Form von Begriffen, sondern in Wahrnehmungsgestalten, Figuren, Klängen, Rhythmen und Konstellationen artikuliert. Denkt Kunst? Denkt Kunst!

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Magazin

Dieter Mersch

To begin our journey, we must first examine the question of art as beauty and of aesthetics as a branch of philosophy—not simply as a theory of perception, but first and foremost as a science of the ‘beautiful’ and the ‘sublime’. In the early modern period, whenever the arts are mentioned, they are almost always referred to as the ‘fine’ or beautiful arts. As is well-known, aesthetics has two beginnings; in the eighteenth century and in the nineteenth century. Alexander Baumgarten first defined aesthetics as a scientia sensitiva or science of perception. In German Idealism, Georg ­Wilhelm Friedrich Hegel, Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, and Friedrich Hölderlin revisited aesthetics, ­defining it as a theory of art. The relationship between the two is not immediately clear. The former was grounded mostly in aisthēsis, a form of cognition classified as belonging to the physical abilities of sensations, and was situated in the lower ranks of thought (intellectus et ratio). While Baumgarten did aim to elevate perception, he never let go of the established hierarchy. Aesthetics was lifted up only to be pushed down again by according it a precarious relationship to epistēmē. For Baumgarten, only “dark comprehension” (perceptiones obscurae) could give rise to cognitiones sensitivae. In Hegelian thought in contrast, aesthetics is a philosophy of art which understands the ‘work’ as the crystallization and embodiment of an ‘idea’. From the start, aesthetics was considered to be a kind of thought similar but subordinate...

Neuerscheinungen

Kunst

Kunst

1929 ist ein reiches Jahr in einer Zeit des Umbruchs. Spannungsfelder der Globalisierung in der Kultur zeigen sich darin wie in einem Prisma: 
Bronislaw Malinowski veröffentlicht seine Untersuchung über die Trobriand-
Indianer, Ernst Jünger »Das abenteuerliche Herz«, Kurt Kläber sein 
pazifistisches Manifest »Krieg«, Robert Byron »The Byzantine Achieve­ment«, Erika Mann zusammen mit ihrem Bruder Klaus »Rundherum. Das Abenteuer einer Weltreise«, Winston Churchill den vierten Band von »The World Crisis«. Kemal Atatürk gibt eine türkische Version des Korans in Auftrag, die Londoner...

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Bücher

Literatur

Literatur

„Angeklagte, Sie haben das letzte Wort.“

„Ich möchte sagen, dass mir alles sehr, sehr leid tut und dass ich mich bei den Angehörigen entschuldigen möchte.“
„Bei wem? Das Opfer hatte keine Angehörigen.“
„Oh, äh nein, ich meine natürlich … meine, natürlich … meine Angehörigen.“
Mary Lynn hob endlich den Kopf, sah den Richter zum ersten Mal seit Prozessbeginn fest an und wandte sich dann, beflügelt vom Mut, der eigenen Wahrheit im irritierenden Spiegel des richterlichen Vierauges ins Gesicht zu sehen, ebenso entschlossen dem...

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Bücher

Diskurs

Diskurs

Towards the end of Thomas Pynchon’s mammoth 1973 novel Gravity’s Rainbow, the stumbling ingénue of a hero Tyrone Slothrop sets off on a commando raid. The territory he and his cohorts move through is a giant ­metropolis, a “factory-state” in which capital, technology and power, perfectly co-calibrated, send airships drifting through urban canyons, past chrome caryatids and roof-gardens on skyscrapers that themselves shoot up and down on ­elevator-cables: a conurbation ­Pynchon calls the “City of the Future” or “Raketen-Stadt.” The...

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Magazin

Mário Gomes

Kaum etwas setzt schneller Rost an als Kriegsgerät und Literatur. Da nützt weder Pflege noch Wartung, am besten ist es, man lässt das Material einrosten und rüstet derweil am anderen Ende nach, erweitert Bestände, feilt an Technologien und poliert vor allem die Oberflächen auf Hochglanz, bzw. man nimmt den einfachen Weg und lässt eine Glanzschicht auftragen – einen feinen, seidenen Film –, denn so geht das heutzutage: man trägt auf. Dieser chemische Glanz der Panzer und Bücher kommt von der Sprühdose. Er hält allerdings nicht lange, sondern schwindet, sobald das Auge sich abwendet, und das Auge wendet sich schnell ab. Wo der Blick dann aber als nächstes hin eilt, glitzert und funkelt es wieder: bei jeder Militärparade wie bei jeder Buchmesse.

Dieser Glanz ist jedoch bei weitem nicht das einzige, was Krieg und Literatur verbindet. Ihre Verknüpfungen sind vielfältig und verworren. Wo Gewalt aufhört und das Schriftzeichen anfängt, ist selten klar, denn Krieg und Literatur stehen nicht etwa in einem Verhältnis der Affinität, sondern in einem der Spannung und Überlagerung, was letztlich auch erklärt, weshalb einem Clausewitz sehr viel mehr über Literatur zu entnehmen ist als dem Gesamtbestand literaturwissenschaftlicher Publikationen. Wer die Ilias gelesen und Heraklit noch nicht vergessen hat, versteht, was gemeint ist. Der Vater aller Literaturen ist der Krieg – oder meinetwegen die Gewalt –, alles andere dagegen ist Sand, den man der geneigten Leserschaft in die Augen streut, Sand, der aus den Büchern regelrecht herausrieselt, wenn man nur...

Bücher

Wissenschaft

Wissenschaft

In seinem Essay »Circles« schreibt Ralph Waldo Emerson: »Our life is an apprenticeship to the truth, that around every circle another can be drawn; that there is no end in nature, but every end is a beginning; that there is always another dawn risen on mid-noon, and under every deep a lower deep opens.« Ein Ende als den neuen Anfang eines weiteren Zirkels zu verstehen, selbst mitten am Tag einen Morgen zu erahnen, folgt einer für die in diesem Band...

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