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News + Veranstaltungen

Die Sammlung (1987–2006) – Performance Chronik Basel – Band II

26.01.2017, 19:00

Kaskadenkondensator
Burgweg 7
4058 Basel
Schweiz

Yves Netzhammer: Concave Thoughts
A visual parcours with books and animations

26.01.2017, 19:00

ESPACE DIAPHANES
Dresdener Str. 118
10999 Berlin
Deutschland

»Es gibt ein ewiges Wesen des Theaters«: Vortrag von Alain Badiou

27.01.2017, 20:00

Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
10557 Berlin
Deutschland

Aktuell

Die ausgehenden 1980er und beginnenden 1990er Jahre bedeuten eine wichtige Zäsur in der Performance Kunst. Erstmals wird dies in der Publikation »Out of Actions« auf den Punkt gebracht. Zahlreiche Performance-Künstler_innen wenden sich zu diesem Zeitpunkt »aktuellen« Medien wie Video oder Installation zu oder übertragen performative Verfahren in tradierte Medien wie Zeichnung und Malerei. Dies geschieht mit der Absicht, herkömmliche Gattungsgrenzen in Theater, Musik, Tanz und den audiovisuellen Künsten zu überschreiten – die »Transformation der Aktion« ist das grosse Thema. Zur...

  • Performance
  • Basel
  • Erinnerung
Magazin
  • FIKTIONARIUM

    Fortlaufender Glossar des Vorstellbaren

  • Eine Carte Blanche für Künstler, Autoren, Denker, einen Leerraum zu besetzen und eine Atempause zu markieren.

  • Essay

    Versuchen, was das sein könnte, seit Montaigne noch immer.

  • Tausend Wörter

    Auf der Suche nach einer Werkform in der einzigen Verdichtung auf die Exaktheit einer Zahl: 1000 Wörter
Neuerscheinungen
minima oeconomica
Themen
  • Kunst, Medien, Körper

    Medien des Körpers, Körper der Medien

    • Medien des Sozialen
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    • Medien der Kommunikation
    • Kunst
    • Körper
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  • Halluzinatorische Chroniken New Yorks

    Reportagen, Fiktionen, Wirklichkeiten der Hauptstadt des 20. Jahrhunderts

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    • New York
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    • Bildung
    • Ökonomisierung
Magazin

Stefan Zweifel

Jede Nummer eine Art Meta-Collage

Abgehackte Rinderfüße vor Schlachthöfen, gewaltige Blutstriemen am Boden, hingepinselt nicht von Francis Bacon, sondern von anonymen Metzgergesellen, dann große Zehen von Menschen, die unsere verdrängte Unbeholfenheit und Hässlichkeit zeigen sollten, oder ersterbende Fliegen, die als dunkle Wolke des Todes auf Klebepapier wimmeln, zwischen all diesen fotografischen Ekelerregungskunststücken tauchte in der siebten Nummer der Zeitschrift »Documents« 1929 auch die Fotografie einer seltsam geformten Manuskriptrolle auf: die »120 Tage von Sodom«, jene schauerlichste Abrechnung mit dem Projekt der Aufklärung, die der Marquis de Sade 1785 verfasste, ein Schriftstück, das noch weit mehr als die verhackstückte Tier- und Menschenmaterie das absolute Grauen symbolisiert, den namenlosen Schrecken und das Unsägliche, zu dem der Mensch fähig ist.

Mit dieser geradezu als Fetisch verehrten, 12 Meter langen, aus winzigen Zetteln zusammengeklebten Rolle, in der Sade 600 menschliche Perversionen auflistete und die er vor Gefängniswärtern der Bastille in einem Dildo verbarg, der ab und zu unter »hohen spitzen Schreien« aus seinem Hintern auftauchte, mit diesem »Anuskript« wollte Georges Bataille seine Theorie des »Unförmigen« illustrieren, sie war gleichsam der Mikrokosmos des Makrokosmos der ganzen Zeitschrift: Rinderfüße und Schriftrolle nämlich sind sämtlich Elemente, die aus dem Chaos der sogenannten »niederen Materie« auftauchen, aus jenen Niederungen, die keinen Sinn machen, die sich nicht durch Vernunft erklären und beherrschen lassen, die dem systematischen Zwang zum Homogenen als das Heterogene gegenüberstehen und als das ewig unzähmbare Andere, als zerfetzte Glieder des zerstückelten Dionysos andeuten, aus welchem Abgrund von Weh und Trauer der schöne...

  • Körper
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  • Fotografie
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  • Georges Bataille
Neuerscheinungen

Kunst

Kunst

Wenn im Theater der Vorhang aufgeht, sollte der Zuschauer gleich sehen, wo das Stück spielt, wovon es handelt, was der Autor erzählen will. Exponierender Dialog, Dekoration, Beleuchtung und andere Theatermittel geben ihm Orientierung. Können, Geschmack und Erfahrung des Autors sieht der ungeduldige Zuschauer, sobald der Vorhang aufgeht.
Als alter Theaterhase beginne ich dieses Buch – Vorhang auf – mit einem Prolog in der Art des mittelalterlichen »Docteur Prolocuteur« und ignoriere einfach den Unterschied, den es zwischen der Wahrnehmung einer Theatervorstellung...

  • Theater
  • Theaterwissenschaft
  • Reenactment
  • Performance
Magazin

Susanne Witzgall

Can we be too fragile for real contact?

Kerstin Stakemeier: I would love to start by taking up what Claire was saying about the figure of the intruder and about intrusion and asking how you, Okwui and Sarah would respond to that, how you would reflect it back on to both of your contributions.

 

Okwui Enwezor: I think the encapsulation of this discussion in terms of the relationship between the intruder and hospitality is so perfect and apt because it is only in that context that the question of an unsettling disturbance arises. I think that intrusion has a force to it – a force that also provokes recognition and I think it is in that space of recognition that the debates about fragility can really happen. And I am very grateful that you brought this up, Claire. Of course, in my text there is a longer passage about Derrida, about hospitality, which relates precisely to this. I want to briefly speak about this text and how it came to inform the project I had undertaken, because when I was invited by the French Ministry of Culture and the subsidiary parastatal called Delegation aux Arts plastiques to take on the Paris Triennale, my brief was to create an exhibition about the French artistic scene. And I thought I might be the most unqualified person to take on such an exhibition, because that was in itself an invitation of exploration, of incursion, of really travelling to out-France and find native...

Magazin

Maria Zinfert

»Wunderkind und enfant terrible«

  • Paris
  • 1950er Jahre
  • Autobiographie
  • Porträt
  • Erinnerung
  • Geschichte der Fotografie
  • 1930er Jahre
  • Fotografie
  • Biographie
  • Siegfried Kracauer
  • Archiv
Bücher

Literatur

Literatur

„Angeklagte, Sie haben das letzte Wort.“

„Ich möchte sagen, dass mir alles sehr, sehr leid tut und dass ich mich bei den Angehörigen entschuldigen möchte.“
„Bei wem? Das Opfer hatte keine Angehörigen.“
„Oh, äh nein, ich meine natürlich … meine, natürlich … meine Angehörigen.“
Mary Lynn hob endlich den Kopf, sah den Richter zum ersten Mal seit Prozessbeginn fest an und wandte sich dann, beflügelt vom Mut, der eigenen Wahrheit im irritierenden Spiegel des richterlichen Vierauges ins Gesicht zu sehen, ebenso entschlossen dem...

  • Literatur
  • Amerika
  • Gegenwartsliteratur
Bücher

Diskurs

Diskurs

Kracauer. Photographic Archive presents  largely unknown material from the estate of the German-American theorist of film and photography, ­Siegfried Kracauer and his wife and assistant Elisabeth, known as Lili. The single and group portraits, still lifes, street scenes and landscapes collected in this book all come from the estate of Siegfried Kracauer. Published here for the first time, they are an extensive and representative selection from the enlargements, contact sheets and rolls of film originally archived by Lili Kracauer. With...

  • Biographie
  • 20. Jahrhundert
  • 1950er Jahre
  • 1930er Jahre
  • Archiv
Magazin

Mário Gomes

Über literarische Sprengkraft

Kaum etwas setzt schneller Rost an als Kriegsgerät und Literatur. Da nützt weder Pflege noch Wartung, am besten ist es, man lässt das Material einrosten und rüstet derweil am anderen Ende nach, erweitert Bestände, feilt an Technologien und poliert vor allem die Oberflächen auf Hochglanz, bzw. man nimmt den einfachen Weg und lässt eine Glanzschicht auftragen – einen feinen, seidenen Film –, denn so geht das heutzutage: man trägt auf. Dieser chemische Glanz der Panzer und Bücher kommt von der Sprühdose. Er hält allerdings nicht lange, sondern schwindet, sobald das Auge sich abwendet, und das Auge wendet sich schnell ab. Wo der Blick dann aber als nächstes hin eilt, glitzert und funkelt es wieder: bei jeder Militärparade wie bei jeder Buchmesse.

Dieser Glanz ist jedoch bei weitem nicht das einzige, was Krieg und Literatur verbindet. Ihre Verknüpfungen sind vielfältig und verworren. Wo Gewalt aufhört und das Schriftzeichen anfängt, ist selten klar, denn Krieg und Literatur stehen nicht etwa in einem Verhältnis der Affinität, sondern in einem der Spannung und Überlagerung, was letztlich auch erklärt, weshalb einem Clausewitz sehr viel mehr über Literatur zu entnehmen ist als dem Gesamtbestand literaturwissenschaftlicher Publikationen. Wer die Ilias gelesen und Heraklit noch nicht vergessen hat, versteht, was gemeint ist. Der Vater aller Literaturen ist der Krieg – oder meinetwegen die Gewalt –, alles andere dagegen ist Sand, den man der geneigten Leserschaft in die Augen streut, Sand, der aus den Büchern regelrecht herausrieselt, wenn man nur...

Bücher

Wissenschaft

Wissenschaft

Albuquerque, New Mexico, eine Stadt in der Wüste und Zentrum des zweitärmsten Bundesstaates der USA bewirbt ihre Schönheiten mit dem Slogan »It’s a trip.« Viele treten ihn an, weil die Stadt unter ihren rund 500.000 Einwohnern fiktionalen Zuwachs bekommen hat: Die Figuren einer Fernsehserie des sogenannten Quality TV, Breaking Bad. Die von Vince Gilligan entwickelte Serie ist diesem Slogan gefolgt: Der Trip ist einer, der aus den kleinbürgerlichen, angloamerikanischen Bezirken der Wüstenstadt mit ihren säuberlich aufgereihten Häusern samt Swimming­pool, Barbecue...

  • Drogen
  • Fernsehen
  • Gewalt
  • Gegenwartskultur
  • Das Böse
Magazin

Bruno Latour

Über eine Ästhetik der Fakten

  • Kunstgeschichte
  • Wissen
  • Dilettantismus
  • Wissenschaftsgeschichte
  • Experiment
  • Autorität
  • Künstlerische Forschung
Magazin

Philipp Felsch

Wissen, ca. 1980

Offen gestanden versuche ich, das Wort ›Praktiken‹ inzwischen möglichst selten zu verwenden. Denn bei den letzten Malen zerfiel es mir manchmal wie ein modriger Pilz im Mund. Wenn ich es von anderen höre, reagiere ich skeptisch: Kaum ein anderer Begriff kommt innerhalb der Wissenschaftsgeschichte und den angrenzenden Kulturwissenschaften nämlich mit einer so massiven Selbstevidenz daher. Meistens nicht allein, sondern von einem Attribut begleitet. Dann ist von ›diskursiven‹, ›epistemischen‹ oder ›kognitiven‹ Praktiken die Rede. Stets geht es darum, etwas, das mit Wissen, mit Denken oder Begriffen zu tun hat, in Wirklichkeit als Praxis zu erweisen. Soweit ich sehe, ist das seit den achtziger Jahren der Fall. Doch anders als damals werden die Voraussetzungen, die Ansprüche und Implikationen dieser Umdeklarierung heute kaum noch diskutiert. Eine diffuse Bedeutung, die immer mittransportiert wird, lautet: »Hier wird keine Ideen­geschichte getrieben.« – »Und das ist auch gut so!«, könnte der oder die Betreffende sogleich hinzufügen, denn einer weiteren Begründung bedarf es nicht. Mit Roland Barthes gesprochen haben wir es mit einem Alltagsmythos der Wissenschaftsgeschichte zu tun. Wer ankündigt, ›Praktiken‹ erforschen zu wollen, weiß den common sense der Kolleginnen und Kollegen auf seiner Seite. Doch worauf stützt sich diese Übereinkunft eigentlich? Welche theoretischen Referenzen sind in sie eingeflossen? Oder ging sie in den achtziger Jahren nicht aus Theorie, sondern aus einer besseren Empirie hervor?


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