Nutzerkonto

Michael Baute: Über Video-Essay-Seminare
Über Video-Essay-Seminare
(S. 193 – 196)

Michael Baute

Über Video-Essay-Seminare

PDF, 4 Seiten

Der Text handelt von Seminaren an Universitäten und Kunstschulen, in denen unter dem Titel »Audiovisual Film Studies« Video-Essays zu Filmen produziert werden. In den Seminaren werden audiovisuelle Montage- und Kommentarverfahren entwickelt, »praktische Filmkritik«, die Textartikulation mit Bewegtbildverfahren kombiniert, sodass sich das Denken darüber, »wie Filme sehen«, auf filmische Weise artikuliert. Dargelegt werden die einzelnen Reflexions- und Produktionsschritte innerhalb der Konzeption und Produktion solcher Video-Essays, für die der Text den prägnanteren Begriff »Kommentarfilme« vorschlägt.

  • Alltag
  • Mediengeschichte
  • Medienwissenschaft
  • Praxis
  • Evidenz
  • Wahrheit
  • Digitale Medien
  • Dokumentarismus

Meine Sprache
Deutsch

Aktuell ausgewählte Inhalte
Deutsch, Englisch, Französisch

Michael Baute

ist Autor und Dozent, lebt in Berlin. Von 2008-2009 war er künstlerischer Leiter des Projekts »Kunst der Vermittlung. Aus den Archiven des Filmvermittelnden Films« (www.kunst-der-vermittlung.de), welches sich mit der Erforschung, Sammlung und Verbreitung audiovisueller Formen von Film- und Kinovermittlung beschäftigte. Seit 2010 Lehrveranstaltungen zu Audiovisual Film Studies an Universitäten, Film- und Kunsthochschulen. Er lehrt an zahlreichen Universitäten zu Audiovisual Film Studies.

Gesellschaft für Medienwissenschaft (Hg.): Zeitschrift für Medienwissenschaft 11

»Dokument und Dokumentarisches« zielt auf die unterschiedlichen Akte der Beglaubigung und Bezeugung, des Beweisens, Registrierens und Zertifizierens, letztendlich also der Herstellung von Evidenz, Authentizität und Wahrheit und fragt danach, wie sich diese Akte jeweils medienspezifisch ausprägen und welche Gesten und Einsätze des Dokumentarischen die Autorität einer dokumentierten Wahrheit irritieren oder unterlaufen. Die synchrone und diachrone Vielfalt dokumentarischer Bezugnahmen lässt sich nicht nur in den etablierten audiovisuellen Mediengenres, wissenschaftlichen Darstellungsformen und künstlerischen Praktiken verfolgen. Sie verweist darüber hinaus auf den Sachverhalt einer ins Alltagsleben der Mediennutzer/innen diffundierenden dokumentarischen Formensprache, die die zeitgenössischen digitalen Regime der Produktion von Subjektivität und Kollektivität maßgeblich bestimmen.

Inhalt