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Marcus Sandl: ›Status in statu‹
›Status in statu‹
(S. 205 – 222)

Epistemologien des Stillstands, Konfession und Geschichtsschreibung am Beginn der Moderne

Marcus Sandl

›Status in statu‹
Epistemologien des Stillstands, Konfession und Geschichtsschreibung am Beginn der Moderne

PDF, 18 Seiten

  • Stagnation
  • Gewässerkunde
  • Metaphorologie
  • Medienwissenschaft
  • Wissenschaftsgeschichte
  • Kulturwissenschaft

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Deutsch

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Marcus Sandl

seit 2004 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Neuere Geschichte an der Universität Konstanz.

Butis Butis (Hg.): Stehende Gewässer

Seit dem Aufkommen des Fortschrittsgedankens gilt Bewegung als positiver Wert. Stagnation, egal ob in technischer, politischer oder ökonomischer Hinsicht, wird in der Dynamik des Industriezeitalters zu einem Übel an sich, einer Vorform des Verfalls. Paradoxerweise aber kommen weder Wissenschaften noch gesellschaftliche Prozesse, weder Maschinen noch technische Medien ohne inhärente Momente des Stillstellens, Sperrens oder Festschreibens aus. Bestimmte Dynamiken sind nur möglich durch ein zuvor erfolgtes Anhalten und Herstellen von Beobachtbarkeit.

In der Gewässerkunde nennt man eingelagerte Zonen des Stillstands innerhalb eines Flusses Kehrwasser. Sie gelten als besonders fischhaltig. Der Untersuchung dieser ertragreichen stehenden Gewässer des Stockenden und Stillgestellten, der Staubecken und Altwasser, widmet sich vorliegender Band. Er versammelt Essays aus Medien-, Kunst- und Literaturwissenschaft, Philosophie und Limnologie, rhythmisiert durch künstlerische Arbeiten und kleinere Textformen.

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