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Herbert Hrachovec: Homo ludens bolognensis
Homo ludens bolognensis
(S. 107 – 119)

Herbert Hrachovec

Homo ludens bolognensis

PDF, 13 Seiten

Österreichs Bildungspolitik hat das Bolognaspiel verordnet. Die Spielidee besteht darin, die universitäre Lehre nach Maßgabe der sogenannten »europäischen Studienarchitektur« durch die Universitäten in Eigenregie bestimmen zu lassen. Eine Vorbedingung dazu war die Hochschulautonomie, welche Universitäten aus Dienststellen des Ministeriums zu selbständigen öffentlich-rechtlichen Institutionen machte. Der Spielverlauf ist enttäuschend ausgefallen, das gibt Anlass, einen zweiten Blick auf die Regeln zu werfen.

  • Festschrift
  • Spiel
  • Kulturwissenschaft
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Herbert Hrachovec

Herbert Hrachovec

ist Professor am Institut für Philosophie der Universität Wien. Er studierte Germanistik, Geschichte, Philosophie und Theologie in Wien und Tübingen und absolvierte längere Lehr- und Forschungsaufenthalte in Oxford, Münster, Cambridge, Massachusetts, Berlin und Essen. Er hat außerdem Gastprofessuren in Weimar und Klagenfurt inne. Seine Arbeitsschwerpunkte sind analytische Philosophie, Ästhetik und Metaphysik sowie Neue Medien.

Weitere Texte von Herbert Hrachovec bei DIAPHANES
Peter Berz (Hg.), Marianne Kubaczek (Hg.), ...: Spielregeln. 25 Aufstellungen

Spielregeln eröffnen ein Feld, in dem das Denken des Konkreten mit dem des Abstrakten immer schon konvergiert. Sie geben Urszenen einer kultur- und medienwissenschaftlich erweiterten Philosophie zu denken. Das hier vorliegende Buch versammelt fünfundzwanzig Spielregeln um das Werk eines Wissenschaftlers, der wie kaum ein anderer dem Denken des Konkreten als Allgemeines verpflichtet ist.

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