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Martin Beck: Souveränität und Kontrolle
Souveränität und Kontrolle
(S. 109 – 123)

Martin Beck

Souveränität und Kontrolle

Übersetzt von Elke Bippus und Bea Schlingelhoff

PDF, 15 Seiten

Martin Beck verfolgt in vielfältigen Verknüpfungen von Recherche und experimentellen wie ästhetischen Praktiken eine künstlerisch-wissenschaftliche Wissensproduktion, in der sich deren wechselseitige Bedingtheit kritisch spiegelt. Der hier erstmals in deutscher Übersetzung publizierte Text Souveränität und Kontrolle zeigt die Entwicklung neuer Ausstellungsdisplays in den USA der Nachkriegsjahre auf und zeichnet dabei insbesondere deren visuelle und räumliche Dispositive nach.

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  • Künstlerische Forschung

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Martin Beck

ist Künstler und lebt in New York und Wien. Seine Arbeiten beschäftigen sich mit Fragen der Historizität und Autorschaft und greifen häufig auf Diskurse aus Architektur, Design und Populärkultur zurück.

Zu seinen letzten Ausstellungsprojekten zählen Panel 2 – Nothing better than a touch of ecology and catastrophe to unite the social classes… at Gasworks, London (2008); The details are not the details, Orchard Gallery, New York (2007); und, in Zusammenarbeit mit Julie Ault, Installation in der Wiener Secession (2006).

Elke Bippus (Hg.): Kunst des Forschens

Im Zuge der Verflechtung von Wirtschaft und Forschung sieht die Wissenschaft sich einem Ökonomisierungsdruck ausgesetzt, der anwendungs- und ergebnisorientiertes Wissen einfordert – auf Kosten des Wagnisses und der kritischen Reflexion. Könnte sich im Wechselspiel zwischen Kunst und (Natur-)Wissenschaft das Ideal der »freien« Wissenschaft und des Wissens wiederbeleben lassen? Was wäre die Spezifik künstlerischer und ästhetischer Forschungsverfahren und Wissensformen?

 

Die Beiträge rücken eine »Kunst des Forschens« in den Blick, die eine eigentümliche Vermischung theoretischer und kulturwissenschaftlicher Forschungen betreibt, im Feld des Sinnlichen und Begrifflichen gleichermaßen arbeitet und ästhetische mit epistemischen Praktiken vermengt. Eine solche »Aktivität des Erforschens« gewinnt eine politische Komponente, indem sie zur Vorbereitung und Verbreitung eines anderen Denkens von Verantwortung beiträgt und gängige Trennungen von Kunst und Wissenschaft, von Theorie und Praxis fragwürdig werden lässt.