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Hannes Rickli: Livestream Knurrhahn
Livestream Knurrhahn
(S. 49 – 63)

Hannes Rickli

Livestream Knurrhahn

PDF, 15 Seiten

Hannes Rickli lässt die ästhetischen Überschüsse wissenschaftlicher Aufzeichnungen hervortreten. Er stellt damit die Rolle von Medien als Trägermaterial für die wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung heraus. In seinen Videogrammen expliziert er Signaturen, die in funktional ausgerichteten wissenschaftlichen Produktionen übersehen wurden und führt diese bild- und wissenschaftstheoretischen sowie gesellschaftlichen Diskussionen zu.

  • Kunsttheorie
  • Künstlerische Praxis
  • Künstlerische Forschung
  • Gegenwartskunst
  • Kunst

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Deutsch

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Hannes Rickli

studierte Fotografie und Theorie der Gestaltung und Kunst. Er lehrt als Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste und ist Leiter des Forschungsprojekts Überschuss. Videogramme des Experimentierens am dortigen Institut für Gegenwartskünste (www.ifcar.ch).

Einzel- und Gruppenausstellungen (Auswahl): Videogramme, Helmhaus Zürich, 2009 (E); Aggregat Chemnitz, Galerie Weltecho, Chemnitz, 2008;
Say it isn’t so. Naturwissenschaften im Visier der Kunst, Weserburg, Museum für moderne Kunst, Bremen, 2007 (G).

Weitere Texte von Hannes Rickli bei DIAPHANES
Elke Bippus (Hg.): Kunst des Forschens

Im Zuge der Verflechtung von Wirtschaft und Forschung sieht die Wissenschaft sich einem Ökonomisierungsdruck ausgesetzt, der anwendungs- und ergebnisorientiertes Wissen einfordert – auf Kosten des Wagnisses und der kritischen Reflexion. Könnte sich im Wechselspiel zwischen Kunst und (Natur-)Wissenschaft das Ideal der »freien« Wissenschaft und des Wissens wiederbeleben lassen? Was wäre die Spezifik künstlerischer und ästhetischer Forschungsverfahren und Wissensformen?

 

Die Beiträge rücken eine »Kunst des Forschens« in den Blick, die eine eigentümliche Vermischung theoretischer und kulturwissenschaftlicher Forschungen betreibt, im Feld des Sinnlichen und Begrifflichen gleichermaßen arbeitet und ästhetische mit epistemischen Praktiken vermengt. Eine solche »Aktivität des Erforschens« gewinnt eine politische Komponente, indem sie zur Vorbereitung und Verbreitung eines anderen Denkens von Verantwortung beiträgt und gängige Trennungen von Kunst und Wissenschaft, von Theorie und Praxis fragwürdig werden lässt.