Nutzerkonto

Andrea Seier, Stephan Trinkaus: «Kein Außen der Materie»
«Kein Außen der Materie»
(S. 171 – 177)

Andrea Seier, Stephan Trinkaus

«Kein Außen der Materie»
Relationen als Seinswert

PDF, 7 Seiten

Den Faden ihrer Diskussion aus der Zeitschrift für Medienwissenschaft, Nr. 11, 2014, wieder aufnehmend, entwickeln Andrea Seier und Stephan Trinkaus ein dialogisches Statement, basierend auf ihrem fortgesetzten E-Mail-Austausch, der insbesondere die Frage der Perspektive intensiviert: Von welchem Blickwinkel aus begreifen wir Materialität und Relationalität? Gibt es eine Position des ›Außen‹, und wie begreifen TheoretikerInnen der Ontologie und Epistemologie (vor allem Barad und Haraway) Objekte und Wissen? Die beiden Autoren beziehen sich dabei auf das Statement von Yuk Hui zu ihren vorangegangen Texten, feministische Philosophie und die Idee der Diffraktion.

  • Karen Barad
  • New Materialism
  • Donna Haraway
  • materialist turn
  • spekulative Philosophie
  • Relationalität

Meine Sprache
Deutsch

Aktuell ausgewählte Inhalte
Deutsch, Englisch, Französisch

Andrea Seier

Andrea Seier

ist Privatdozentin am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien. 2013 Habilitation mit der Arbeit Mikropolitik der Medien. Forschungsschwerpunkte: Gouvernementalität und Medien, Mikropolitik, Gender & Medien.
 

Weitere Texte von Andrea Seier bei DIAPHANES

Stephan Trinkaus

ist derzeit [Stand: 2015] Gastprofessor am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien und war bis 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medien- und Kulturwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Dort hat er 2010 / 2011 die Professur für Medienwissenschaft in kulturwissenschaftlicher Orientierung vertreten. Er arbeitet an einem Habilitationsprojekt zum Zusammenhang von Prekarität, Relationalität und Medialität.

Weitere Texte von Stephan Trinkaus bei DIAPHANES
Gesellschaft für Medienwissenschaft (Hg.): Zeitschrift für Medienwissenschaft 12

Die Medialität der Architektur wurde immer wieder unterschiedlich konzipiert: Architektur ist als Kanalsystem beschrieben worden, das Ströme lenkt, als kommunikative Oberfläche, mit der man interagiert, als Hülle, die man sich anzieht, oder als infrastrukturelle Matrix, deren Protokolle sich umschreiben lassen. Die hier versammelten Beiträge gehen solchen historischen wie aktuellen Konzeptionen nach und rücken Verbindungen von Architektur- und Technikgeschichte in eine medienwissenschaftliche Perspektive. Sie zeigen, wie im Zusammenspiel von technischen Gefügen, theoretischen Modellen und sozialen Konstellationen je neue Architekturen entstehen, die Handlungsmacht unterschiedlich modellieren und verteilen.

 

Schwerpunktredaktion: Christa Kamleithner, Roland Meyer, Julia Weber.

Inhalt