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Hans-Jörg Rheinberger, Jan St. Werner: »Wissenschaftliche Ergebnisse kann man eben nicht wie eine Pizza herstellen«
»Wissenschaftliche Ergebnisse kann man eben nicht wie eine Pizza herstellen«
(S. 117 – 125)

Hans-Jörg Rheinberger, Jan St. Werner

»Wissenschaftliche Ergebnisse kann man eben nicht wie eine Pizza herstellen«
Im Gespräch mit Hans-Jörg Rheinberger und Jan St. Werner

PDF, 9 Seiten

  • Künstlerische Praxis
  • Utopie
  • Zukunft

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Deutsch

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Hans-Jörg Rheinberger

Hans-Jörg Rheinberger

wurde 1946 in Grabs in der Schweiz geboren. Er studierte Biologie und Philosophie in Tübingen und Berlin, promovierte 1982 und habilitierte sich 1987 als Molekularbiologe. Von 1997 bis 2014 war er Direktor am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Er ist Honorarprofessor für Wissenschaftsgeschichte an der TU Berlin, Dr. h.c. der ETH Zürich und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften sowie der Leopoldina. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. die Geschichte und Epistemologie des Experimentierens in den Lebenswissenschaften. Er erhielt 2006 die Ehrendoktorwürde der ETH Zürich sowie den Cogito-Preis und hielt 2012 die Distinguished Lecture der History of Science Society.
Weitere Texte von Hans-Jörg Rheinberger bei DIAPHANES

Jan St. Werner

arbeitet als Komponist und Musiker in Berlin. Er hat zahlreiche Musikprojekte initiiert, darunter Lithops, Neuter River, Noisemashinetapes, Mouse on Mars (mit Andi Toma), Microstoria (mit Markus Popp), Von Südenfed (mit Andi Toma und Mark E. Smith). Zu seinen Tonaufnahmen zählen die Reihe Fiepblatter Catalogue bei Thrill Jockey Records und das Projekt Mouse on Mars 21 AGAIN bei Monkeytown Records in Kooperation mit dem Berliner Hebbel am Ufer Theater und dem CTM Festival in Berlin. Darüber hinaus ist Jan St. Werner Mitbegründer von Sonig, einem Label für experimentelle, elektronische und nicht genrespezifische Musik. Von 2006 bis 2008 war er als künstlerischer Leiter von STEIM tätig, dem Institut für elektronische Musik und Interfacetechnologie in Amsterdam. Er arbeitet regelmäßig mit visuellen Künstlern zusammen, z.B. am IFREX Institut von Olafur Eliasson und der UdK Berlin, 2012. Installationen von ihm waren bereits europaweit zu sehen, etwa in der Kunsthalle Düsseldorf, in der CUBITT Gallery in London, am ICA London, im Radialsystem V Berlin, im Kunstverein München, in der Neuen Nationalgalerie Berlin und im Cornerhouse in Manchester. Zurzeit lehrt Werner »Kinetik Speakers and Experimental Sound Creations« am MIT in Cambridge.
Weitere Texte von Jan St. Werner bei DIAPHANES
Kerstin Stakemeier (Hg.), Susanne Witzgall (Hg.): Die Gegenwart der Zukunft

Der gegenwärtige Blick in die Zukunft scheint vor allem von Resignation und Ängsten geprägt zu sein. Der berechtigte Vorbehalt gegenüber utopischen Zukunftsvisionen und die Krisenhaftigkeit der Gegenwart führen zu nostalgischen Rückbezügen auf scheinbar Bewährtes. Der Band untersucht unser gegenwärtiges Verhältnis zur Zukunft und fragt, welche Wege Künstler_innen und Wissenschaftler_innen heute verfolgen, um neue Handlungsspielräume für die Gestaltung alternativer Zukünfte zu eröffnen. Wie schaffen sie es jenseits modernistischer Idealvorstellungen und romantischer Projektionen in ferne Zeiten, Potentiale für einen Wandel und für eine Imagination möglicher Zukünfte zu gewinnen?

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