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Marietta Kesting (Hg.), Maria Muhle (Hg.), ...: Hybride Ökologien

Marietta Kesting (Hg.), Maria Muhle (Hg.), Jenny Nachtigall (Hg.), Susanne Witzgall (Hg.)

Hybride Ökologien

Broschur, 288 Seiten

Erscheint am 28.11.2018

Der Begriff der Ökologie ist nicht nur in aktuellen Debatten um den Klimawandel zentral, sondern zieht sich auch quer durch künstlerische, geistes-, sozial- und technikwissenschaftliche Diskurse. In seiner gegenwärtigen Neufassung bezieht er sich auf mehr­dimensionale und multidirektionale Verbindungen und Wechselwirkungen von lebendigen Vollzügen, technischen und medialen Praktiken, d.h. auf die komplexen Relationen von menschlichen und nichtmenschlichen AkteurInnen.
Das Buch versteht Ökologie als einen problematischen Begriff. Seine Multivalenz eröffnet neue Handlungsfelder, wirft in seiner Offenheit und vielseitigen Einsetzbarkeit aber auch Fragen auf, die nicht zuletzt seine Genealogie betreffen. Die interdisziplinären ­Beiträge untersuchen vor diesem Hintergrund, welche politischen und sozialen Effekte ein Umdenken von Gemeinschaft in ökologischer Hinsicht zeitigt und welche Konsequenzen der gegenwärtige Ökologiebegriff insbesondere für künstlerische und ­gestalterische Praktiken nach sich zieht.
Die vorliegende Publikation ist das Ergebnis des fünften Jahresprogramms des cx centrum für interdisziplinäre studien, das in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Philosophie | Ästhetische Theorie der Akademie der Bildenden Künste München konzipiert wurde.

 

Mit Beiträgen von: Stacy Alaimo, Martin Avila, Ursula Biemann, Elly Clark #Sergina, Astrid Deuber-Mankowsky, Karianne Fogelberg, Erich Hörl, Maria Kaika, Marietta Kesting, Labofii, Betti Marenko, Timothy Morton, Maria Muhle, Jenny Nachtigall, BJ Nilsen, Godofredo Pereira, Simon Starling, Ferhat Taylan, Susanne Witzgall.

  • Gegenwartskunst
  • Medienökologie
  • Ökologie
  • Technik
  • Zeitgenössische Kunst

Meine Sprache
Deutsch

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Marietta Kesting

studierte Photographie am Bennington College, Vermont, USA, und Kultur- und Medienwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2008 – 2010 war sie Assistentin am Institut für Zeitgeschichte in Wien. Seit 2010 ist sie Stipendiatin des DFG-Graduiertenkollegs «Geschlecht als Wissenskategorie», HU Berlin, und assoziierte Wissenschaftlerin des MPI Göttingen im Projekt «Global DiverCities».

Weitere Texte von Marietta Kesting bei DIAPHANES

Maria Muhle

ist Professorin für Philosophie an der Akademie der Bildenden Künste München und Mitbegründerin des August Verlags Berlin. Forschungsschwerpunkte: politische Ästhetik, Medien der Geschichte und Biopolitik.

Weitere Texte von Maria Muhle bei DIAPHANES

Susanne Witzgall

ist promovierte Kunsthistorikerin und seit 2011 wissenschaftliche Leiterin des vom BMBF geförderte cx centrum für interdisziplinäre studien an der Akademie der Bildenden Künste München. 2003 bis 2011 lehrte sie hier am Lehrstuhl für Kunstgeschichte. Darüber hinaus war sie als freie Kuratorin und von 1995 bis 2002 als Kuratorin am Deutschen Museum Bonn und Deutschen Museum, München tätig. Sie ist u. a. Kuratorin bzw. Cokuratorin der Ausstellungen: Art & Brain II (1997/1998), Das zweite Gesicht (2002), Say it isn’t so (2007), (Re)designing nature (2010/2011) sowie Autorin und Herausgeberin zahlreicher Bücher und Aufsätze zur zeitgenössischen Kunst und zum Verhältnis Kunst und Wissenschaft.

Weitere Texte von Susanne Witzgall bei DIAPHANES
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