Nutzerkonto

Weniger ist genug
  • Klosterarchitektur
  • Ästhetik
  • Architekturgeschichte
  • Raumtheorie
  • Design
  • Architekturtheorie
  • Materialität
»Es gibt nichts zu erzählen!«
  • Autorenfilm
  • Trauma
  • Mutterschaft
  • Autobiographie
  • Konzentrationslager
  • Identität
  • Körper
  • Erinnerung
  • Lachen
  • Sorge
  • Mutterfigur
  • Kindheit
Surrogacies
  • Ästhetik
  • Reproduktionsmedizin
  • Vaterfigur
  • Gender
  • Gegenwartskunst
  • Mutterfigur
  • Queer Theory
  • Feminismus
  • Mutterschaft
  • Körper
Weitere Themen
Aktuelle Texte

Johannes Binotto

Der Zähmung widersprechen

Von der Zähmung zu sprechen und ihr zu widersprechen muss damit anfangen, das Wort selbst zum Reden zu bringen. »Zahm« – der rätselhafte Ausdruck geht auf dieselben sprachgeschichtlichen Wurzeln zurück wie die Wörter »Damm« und »Zimmer«. Das Zähmen, so macht die Etymologie damit bereits klar, ist ein Akt der Eindämmung, des Abscheidens und der Einpassung. Was einmal gezähmt wurde, hat seither einen klar begrenzten Ort, seine eigene Kammer, in die es fortan nicht einmal mehr eingesperrt werden muss, weil es das Zimmer in Form seiner Zähmung dauernd mit sich herumträgt. Der zahme Bär an der Leine des Schaustellers, wie man ihn noch Anfang des 20. Jahrhunderts auf den Jahrmärkten vorführte, schien zwar auf dem offenen Dorfplatz zu stehen, steckte dabei aber doch eigentlich im grausamen Käfig seines Dompteurs, den dieser ebenso eng wie unsichtbar um ihn gezimmert hatte.

Noch suggestiver ist da das Französische, wo man das zahme Tier »animal privé«...

OPEN
ACCESS
EN
  • Shakespeare
  • Subjektivierung
  • Gender
  • Feminismus
  • Sprache
Im Inferno der visuellen Kultur
Im Inferno der visuellen Kultur

Hito Steyerl

Medium Hot

»Wie das Wettrüsten und den bestehenden Ausbau und Einsatz von KI-basierten Waffen unterbrechen? Und was passiert mit menschlichen Systemen und den Menschen selbst, wenn menschliches Denken und Empfinden durch die zunehmende Autonomie maschineller Systeme entbehrlich wird?«
  • Klima
  • Medienökologie
  • Digitale Bilder
  • Künstliche Intelligenz
  • Globale Ökologie

Chantal Akerman

Meine Mutter lacht

Ich bereite mich auf ihren Tod vor. Wie machst du das, fragt jemand. Ich versuche, mir mich ohne sie vorzustellen. Und ich denke, das wird gehen. Nicht für sie. Für mich. Oder das Gegenteil. Aber anscheinend kann man sich nicht wirklich vorbereiten, also vergeude ich meine Zeit. Sie hat schreckliche Lebenslust. Und du? Ich habe keine Ahnung.
  • Autobiographie
  • Autorenfilm
  • Kindheit
  • Erinnerung
  • Identität
Literatur
Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.?

Alexander García Düttmann

Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.?

ABO EN
  • Schauspiel
  • Gegenwartskunst
  • Zeremonie
  • Öffentlichkeit
  • Anarchie
  • Theater
  • Alain Badiou
  • Theaterwissenschaft
  • Ästhetik
Digital Disrupture
Digital Disrupture

Dieter Mersch

Digital Criticism

Theorien des Digitalen beziehen ihre Konjunktur aus einer zweideutigen Lage. Zum einen besitzen sie ihre Herkunft in den Visionen und Utopien der gegenkulturellen Aufklärung der 1970er Jahre, aus denen nicht nur der Personal-Computer, sondern auch die Medienwissenschaften und Medientheorien hervorgegangen sind, die den digital disrupture theoretisiert und unter Reflexion gestellt haben und nach deren Diagnose wir vor einer ebenso nachhaltigen Zäsur stehen wie die frühe Neuzeit mit der Erfindung des Buchdrucks. Alle Zeichen und Inhalte bisheriger Kulturen stehen damit auf...
ABO EN
Diskurs

Marcus Quent

Ohne Halt

Die Allgegenwart der Kritik, ihre Dominanz in Gestalt von Themen, in Gestalt von Verhaltensweisen und Bekenntnissen, ist ein erstes Anzeichen für die Abwesenheit kritischen Denkens.

In akademischen Kreisen dominiert gegenwärtig eine regelrechte Inventarisierung und Archivierung der Kritik, eine fleißige Verwaltung des kritischen Hausrats. Hier begegnet man allerlei Relevanzprüfern und Erbschaftsverwaltern, die das Brauchbare vom Unbrauchbaren trennen und die Familienzugehörigkeiten überwachen. Kritik erstarrt, weil sie in ihren Händen oft nicht mehr ist, als der beliebige Gegenstand eines enzyklopädischen Interesses. Dieses leidenschaftslose Interesse, das von keinem Impuls geleitet, von keinem Affekt getrieben wird, kennt nichts Liebens- oder Hassenswertes. Auf der anderen Seite drängen sich vermeintliche Gegenspieler in den Vordergrund, die meinen, die Kritik als ein rein evaluatives und optimierendes Unternehmen entlarven zu können. Hier sind es nicht Aktualitätsbescheiniger und Treuhandwächter, mit denen man es zu tun bekommt, sondern juvenile Rebellen und halbstarke Aufschneider. Sie verkünden mit antiakademischen Volten, die doch mitten in der...

OPEN
ACCESS
EN
  • Kritik
  • Öffentlichkeit
  • Affekte
Digital disrupture
Digital disrupture

Dieter Mersch

Digital Criticism

We really need an analysis of algorithmic conditions and their paradoxes and ambiguities that gives them an adequate framework and horizon. But instead we currently seem to be finding an algorithmic solution of the algorithmic, much as digital solutions are being offered for the problems of the digital public sphere, in the way that IT corporations, for example, use exclusively mathematical procedures to evaluate and delete “fake news,” inappropriate portrayals, or the violation of personal rights. This tends to result...
OPEN
ACCESS
DE
Wissen
From xenolinguistics to cephalo­pods

From xenolinguistics to cephalo­pods

OPEN
ACCESS
  • Xenolinguistik
  • Medien der Kommunikation
  • Utopie
  • Astrophysik
  • Kommunikation
  • Semiotik / Semiologie
  • Science Fiction
  • Linguistik
Wissen
Saturnaaaaalien

Sina Dell’Anno

Saturnaaaaalien

OPEN
ACCESS
EN
  • Freiheit
  • Zensur
  • Rhetorik
  • Antike
  • Diskursgeschichte
  • Rom

 

We like !